Fliegender Wechsel

Hallo zusammen,

während sich letzte Woche Freitag noch Friedrich und Johannes hier verabschiedet haben, starteten wir neuen FSJ-P’ler – Lukas und Amelie – bereits am Montag darauf unser Freiwilliges Jahr im Büro Bundesstadt Bonn der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Aktuell schwirrt uns der Kopf vor lauter neuen EDV-Programmen, neuen Aufgaben und neuen Namen und Gesichtern. Jetzt freuen wir uns aber erstmal nach der vielen Lernerei fürs Abi auf ein abwechslungsreiches Jahr, aus dem wir hoffentlich viel für unsere Zukunft mitnehmen können. Neben den vielen Veranstaltungen, bei deren Organisation wir mithelfen, sind wir auch auf das Kennenlernen des Büroalltags gespannt und hoffen, an den zahlreichen Aufgaben wachsen zu können. Auch wir werden wieder diesen Blog führen und hier über unsere Arbeit berichten.

Traditionell wird eine unserer ersten Veranstaltungen der Tag der Demokratie am 14.09. sein, bei dem wir bei der Betreuung des KAS-Standes in der Bonner Fußgängerzone mithelfen werden. Mehr Infos gibt es unter folgendem Link: Gemeinsam. Demokratie. Gestalten.

Mehr über uns zwei erfahrt ihr hier. Dort findet ihr auch unsere Kontaktdaten für eventuell aufkommende Fragen.

Viele Grüße und bis bald,

Amelie & Lukas

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Das war’s –Unser Jahr bei der KAS ist vorbei.

Nur zu gut können wir uns an die ersten Tage unseres Freiwilligen Sozialen Jahres im politischen Leben erinnern. An die Tage, an denen wir die Kollegen kennen lernten, wir unsere eigene Mail-Adresse und Telefonnummer bekamen und wir erste Schritte in den EDV-Anwendungen machten.

Das Beste an diesem Jahr war es, Bestandteil eines Teams/einer Abteilung gewesen zu sein. Das Gefühl dazuzugehören und von den Kolleginnen und Kollegen wertgeschätzt zu werden, hat dieses Jahr erst so erlebenswert gemacht.

Neben dem angenehmen Büroalltag bleiben natürlich auch noch andere Highlights. Hervorheben möchten wir das Bonner Forum im ehemaligen Bundestag, den 143. Geburtstag Konrad Adenauers auf dem Petersberg, Europadialoge in Köln und Aachen, die Bonner Rede zum Grundgesetz und DigitalAkademien in ganz Deutschland. Die vielen anderen Veranstaltungen sollen aber dadurch nicht in Vergessenheit geraten.

Wir möchten uns bei all unserem tollen Kollegen bedanken, die uns in jeder Situation zur Seite standen, mit Witz und Lockerheit den Alltag versüßt haben und uns in diesem spannendem Jahr begleitet haben.

Wie geht es nun mit uns weiter?

Johannes begleitet im September eine weitere Digitalakademie als Techniker bevor er nach Konstanz an den Bodensee zieht und dort sein Studium in Politik- Verwaltungswissenschaften aufnimmt.         

Friedrich reist ab der nächsten Woche mit dem Zug durch Mitteleuropa und zieht danach nach Freiburg um mit seinem Jura-Studium anzufangen.

Wir sind unglaublich froh, dieses erlebnisreiche Jahr in der Politischen Bildung gemacht zu haben. Nicht nur konnten wir dadurch Einblicke in die aufwendigen Arbeit, die hinter den Veranstaltungen steckt, erlangen, sondern auch den ein oder anderen Polit-Promi, wie den Vorstandsvorsitzenden Norbert Lammert oder den Europaabgeordneten Axel Voss treffen. Aber im Vordergrund bleiben die Erfahrungen und Lektionen im Büroalltag, die neu geknüpften Bekanntschaften und die Freude an der Arbeit. Wir hoffen der KAS als Tagungsleiter, Stipendiat oder studentischer Hilfskraft erhalten bleiben zu können. Natürlich würden wir uns freuen, so oft wie möglich, der Bundesstadt Bonn und der KAS einen Besuch abstatten zu können.

Wir raten jedem, der sich für ein Jahr bei der KAS interessiert, sich für ein FSJ im politischen Leben bei dem Trägerverband „ijgd“ zu melden. Bei Fragen zur Arbeit in der KAS, werden euch die aktiven FSJ-P‘ler sicherlich gerne Auskunft geben.

Wir danken allen, die dieses Jahr zu dem gemacht haben, was es geworden ist.

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

Europatag in Bonn – „Europa gemeinsam (er)leben“

Jedes Jahr wird am 05. Mai an die Gründung des Europarates erinnert. Das Jahr 2019 stellt dabei einen besonderen Meilenstein in der Geschichte des Europarates dar, immerhin jährt sich das Gründungsdatum nun zum 70. Mal. Um diesen besonderen Tag zu feiern und um vor der kommenden Europawahl für die EU zu werben, richtete die Stadt Bonn am 04.05.2019 einen Europatag zu Ehren des 70 jährigen Bestehens des Europarates aus. Zu diesem Anlass konnten die politischen Parteien ihre europapolitischen Positionen auf dem Marktplatz präsentieren. Andere Akteure, wie Ländergesellschaften, Europaschulen, europäisch und entwicklungs-politisch aktive Institutionen, Vereine und Organisationen, konnten ihre Arbeit in den Räumlichkeiten des alten Rathauses vorstellen.

Diese Gelegenheit nutzte auch die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., die wir, Friedrich und Johannes, an einem Infostand vertreten durften. Beim Auf- und Abbau des Informationsstandes, sowie bei dessen Betreuung, bekamen wir von unseren Vorgängern Lennart und Paul tatkräftige Unterstützung.

Im Zuge des Europatages wurden die Tore des Alten Rathauses von 11-16 Uhr für die Allgemeinheit geöffnet. Das Fest wurde um 12 Uhr offiziell vom Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan eröffnet. Ebenfalls sprach Axel Voss MdEP zu den Bürgern. Abgerundet wurde die Eröffnungsveranstaltung durch einen Auftritt der Poetry Slammerin Ella Anschein.

Trotz des wechselhaften Wetters, wurde der Bonner Europatag von vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern gefeiert, wobei alle Altersschichten vertreten waren. Ein Grund dafür war ein reichhaltiges Angebot an kulinarischen Erlebnissen, Aktivitäten und Informationen für Jung und Alt. 

Auch am Infostand der KAS gab es einiges zu entdecken. So konnten Interessierte an einem digital aufbereiteten Europaquiz teilnehmen. Des Weiteren gab es die Möglichkeit an einer, im Rahmen der KAS-Europadialoge aufgelegten, Umfrage zur europäischen Union teilzunehmen. Auch stand eine Fülle an Informationsmaterial zur EU und deren Institutionen zur Verfügung.                                                                                                               

Im Laufe des Tages bekam der KAS-Infostand auch hohen Besuch:

KAS-Team mit Ashok Sridharan, dem Oberbürgermeister von Bonn
Wir FSJ-P’ler mit Axel Voss MdEP

Wenn wir nun rückblickend auf die Zeit vor der Europawahl schauen, insbesondere mit Blick auf die stark gestiegene Wahlbeteiligung in Deutschland, aber auch in ganz Europa, dann wird uns erst klar, wie viele Leute daran mitgewirkt haben, dass sich viele Bürger wieder mehr für die Zukunft von Europa interessieren. Leute aus unterschiedlichsten Schichten und politischen Richtungen, die ein gemeinsames Ziel hatten: Den Einsatz für ein geeintes Europa, gegen diejenigen, die ein solches Europa am liebsten abschaffen würden. Wir sind sehr froh, dass wir in dieser Angelegenheit die Möglichkeit hatten, mit z.B. der Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Bonner Europatag, vielleicht einen kleinen Anteil dazu beigesteuert zu haben.

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

Europa. Das nächste Kapitel

Am 4.4 begleiteten wir, Johannes und Friedrich, den letzten Europadialog, der unter der Konzeption von Prof. Dr. Martin Reuber, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Büro Bundesstadt Bonn, in Aachen stattfand. Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. lädt bundesweit insgesamt zu über 30 solcher Veranstaltungen ein, um mit den Teilnehmern über die Zukunft Europas zu diskutieren.

Vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung werden die Teilnehmer darum gebeten, drei thematische Fragen zu beantworten.

  1. Wie erleben Sie persönlich Europa im Alltag?
  2. Was sind für Sie die drängendsten Herausforderungen für Europa?
  3. Was soll Europa tun bzw. nicht tun

Der Moderator soll dann im Laufe der Veranstaltung auf diese Fragen zurückkommen und so dem Publikum einen aktiven Part in der Veranstaltung ermöglichen. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dieser Veranstaltungsreihe werden auf einer internationalen Konferenz zusammen getragen und ausgewertet.

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Im Vorhinein galt es, das benötigte Marketing-Material, die veranstaltungsspezifischen Unterlagen sowie die KAS-Ausstellung „Deine Stimme für Europa“ bereitzustellen und das Auto damit zu beladen. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Reihe von Roll-Ups, die z.B. unterschiedliche Institutionen der Europäischen Union zum Thema haben.

Schon beim Vorbereiten der Veranstaltung wurden wir von den besonderen Räumlichkeiten in ihren Bann gezogen. Es handelte es sich um eine Kirche, die 2017 entweiht wurde und nun als Büro für Start-Ups und IT-Mittelstandsunternehmen sowie als Veranstaltungsstätte fungiert. Die Kombination aus gotischer Kirche und hochmodernen Arbeitsplätzen begeisterte uns beide.

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Während der gesamten Veranstaltung standen uns neben unserer Vorgängerin Selma Hettich, die Praktikanten Franziska Drozdzynski und Felipe Vannrell zur Seite. Nach dem Aufbau war Friedrich für die Anmeldung verantwortlich, während Johannes die Teilnehmer im Empfangsbereich begrüßte.

Die Referenten forderten in ihren Anfangsstatements, aber auch im Verlauf der Veranstaltung, eine Bewusstseinsschärfung für die Vorteile der EU, die in allen Bereichen der Politik, ob auf nationaler oder europäischer Ebene, spürbar seien. So wäre laut Christoph von den Drisch, dem Bürgermeister von Herzogenrath, vielen Bürgern nicht bewusst, wie viele kommunale Projekte von der EU gefördert werden. Sabine Verheyen MdEP sprach sich für eine Stärkung des Europäischen Parlaments aus, denn nur so könne ein starkes Europa eine Chance haben. Dr. Anja Ingenrieht, Leiterin der EU-Repräsentanz der Deutschen Telekom, sah einen Grund der Kritik an der EU darin, dass es eine verzerrte Wahrnehmung der europäischen Leistungen gäbe. Dies sei so, da europäische Erfolge oftmals als deutsche Erfolge gefeiert werden anstatt als europäische.

Die Fragen der Teilnehmer drehten sich vor allem um eine Vereinheitlichung von Rentenbezügen, Mehrwertsteuern und eine stärkere Zusammenarbeit in den Grenzregionen. Uneinheitliche EU-weite Regelungen in diesen Bereichen seien für viele nicht nachvollziehbar.

Anschließend an die Fragerunde fand ein Empfang mit Getränk und Brezel statt, bei dem die Teilnehmer sowohl untereinander als auch mit uns und den Referenten ins Gespräch kommen konnten.

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Nach Abbau des Caterings, der Roll-Ups und der Anmeldung ging es zurück nach Sankt Augustin.

Das Thema Europa liegt uns, insbesondere als eine Generation, die in einem vereinten Europa aufgewachsen ist, besonders am Herzen. Die Europäische Union hat uns allen eine der längsten Friedensphasen in der Geschichte Europas gewährleistet und wir wollen, dass es so bleibt.

Die EU-Bürger haben am 26.Mai die Möglichkeit zu entscheiden, in welche Richtung dieses Europa gehen soll: Lasst es die Richtung sein, die den Frieden fördert, die Nachbarn besser kennen lernen und zusammenrücken lässt, die andere Kulturen akzeptiert, und nicht ein Europa der Einzelnationen.

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

DigitalAkademie: Extrem im Netz – Gefahren erkennen und abwehren

Auch im neuen Jahr kommen auf uns FSJ-Pler wieder spannende und vielseitige Aufgaben und Veranstaltungen zu. Eine dieser Veranstaltungen ist die DigitalAkademie. In diesem Format geht es darum, Schüler im richtigen Umgang mit Hass im Netz zu sensibilisieren, ihnen aber auch digitale Kompetenzen und technische Möglichkeiten aufzuzeigen. Dazu gehören z.B. die eigenen Rechte im Netz und das Erkennen von Fake News, aber auch kreative Anreize, wie das Erstellen eigener Videos, Podcasts und eines Instagram-Accounts im Rahmen einer Social-Media-Kampagne. Die Projekte werden in unterschiedlichen Workshops erstellt, welche die Schüler frei wählen dürfen.

Wir, Friedrich und Johannes, hatten die Möglichkeit jeweils an einer DigitalAkademie teilzunehmen und das KAS-Team vor Ort zu unterstützen. Friedrich war vom 29.01. bis 31.01.2019 in Köln am Berufskolleg Südstadt, Johannes vom 05.02.2019 bis 07.02.2019 in Backnang, einem Ort in der Nähe von Stuttgart, am dortigen Schulzentrum. Auf den jeweiligen Seminaren waren wir hauptsächlich für die mitgebrachte Technik verantwortlich. Bei Veranstaltungen in dieser Größe ist das eine nicht zu unterschätzende Menge, da auch viele kleine Teile, wie Adapter und Kabel, in großer Anzahl vorhanden sind. Dabei die Übersicht zu behalten ist leichter gesagt als getan. Die Seminartage gingen für jeden von uns beiden sehr schnell und arbeitsreich um. Dabei glich kein Tag dem anderen und wir mussten des Öfteren auf unerwartete und teils unbekannte Situationen reagieren, meistens unter hohem Zeitdruck. Was macht man z.B., wenn der Beamer, der noch am vorherigen Tag tadellos seinen Dienst getan hat, ohne Vorwarnung ausfällt, jedoch in fünf Minuten wichtige Ergebnisse präsentiert werden sollen und schon viele Leute gespannt warten? In solchen Situationen ist neben ausreichendem Wissen über die vorhandene Technik auch schnelles Reaktionsvermögen und ein Schuss Improvisationstalent nötig.

Neben der direkten Begleitung der DigitalAkademie haben wir unsere Kollegen auch während der Vor- und Nachbereitung unterstützt. Dazu gehörte u.a. das auf das jeweilige Seminar abgestimmte Zusammenstellen der benötigten Technik, die Zuteilung der Teilnehmer in die Workshops gemäß deren Präferenzen oder das Organisieren noch benötigter Technik. Zusätzlich durften wir, auf der Basis unserer gesammelten Erfahrungen, konkrete Verbesserungsvorschläge einbringen.

Wir beide haben in den drei Tagen, an denen wir die DigitalAkademie jeweils begleiten durften, einiges erlebt und gelernt. Mit der Betreuung der gesamten Technik des jeweiligen Seminars haben wir eine durchaus verantwortungsvolle Aufgabe übernommen. Aus der DigitalAkademie sollte schließlich keine AnalogAkademie werden!

Hier noch ein paar Impressionen:

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v.l.n.r. KAS-Team (Carolin Unger, Antonia Kalb, Johannes Häckel) und Workshopleiter

 

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Von Schülern erstelltes Logo mit Slogan
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Präsentation der erstellten Social-Media-Kampagne

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

Unsere Demokratie und ihre Verfassung – Lebendige Erinnerung an Konrad Adenauer

 

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Das Helferteam der KAS | Foto: KAS/T. Krause

Das Jahr 2019, dem 70. Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes, begann für uns FSJ-Pler an einem ganz besonderen Datum, dem 5. Januar. Konrad Adenauer, der am 19. April 1967 im Alter von 91 Jahren verstarb, hätte an diesem Tag seinen 143. Geburtstag gefeiert. Zu seinem Gedenken veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung jährlich eine Gedenkfeier im Steigenberger Grandhotel Petersberg, dem ehemaligen Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland. Auch in diesem Jahre geschah dies in Kooperation mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer -Haus.

Im Vorhinein waren wir stark in die Organisation der Veranstaltung eingebunden. Sowohl die Verteilerpflege wurde uns übertragen als auch die Teilnehmereinbuchung. Für das Packen sämtlicher Materialien waren wir auch zuständig.

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Der Tag startete für uns mit der Vorbereitung der Veranstaltungsräumlichkeiten im Gebäudekomplex des Grandhotels Petersberg. Neben dem Aufbau von Roll-Ups und mehreren Büchertischen konnten wir auch den neu angeschafften Messestand einweihen. Im Anschluss bezogen wir ausgestattet mit gelben KAS-Warnwesten die uns zugeteilten Posten.

Friedrich und ein weiterer Kollege besetzten das Pförtnerhaus an der Auffahrt zum Hotel, um die anreisenden Gäste in Empfang zu nehmen. Johannes positionierte sich gemeinsam mit Jan Thelen, einen unserer Vorgänger im FSJ-P bei der KAS, am Parkplatz Lemmerzbad. Von dort aus startete ein Shuttle-Service, der weitere Gäste auf den Petersberg brachte, da nicht für alle 350 Personen ein Parkplatz vor dem Grandhotel verfügbar war. Nachdem alle Anreisenden angekommen waren, hatten wir etwas Zeit uns aufzuwärmen und den weiteren Verlauf der Gedenkfeier zu verfolgen.

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Der Begrüßung durch Prof. Rüttgers, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer -Haus, folgte eine Festrede von Prof. Dr. Norbert Lammert, dem Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Schlusswort hielt Konrad Adenauer, Sprecher der Familie, in dem er sich u.a. bei den Organisatoren der Veranstaltung bedankte.

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Schlusswort von Konrad Adenauer| Foto: KAS/T. Krause

Der Tag endete mit dem Abbau der Veranstaltungsmaterialien und dem Erfolgserlebnis einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Genauere Informationen zu Ablauf und der Veranstaltung gibt es hier:

https://www.kas.de/veranstaltungsberichte/detail/-/content/-das-ist-unsere-demokratie-

Wir wünschen unseren Lesern ein frohes neues Jahr

Friedrich und Johannes

Demokratischer Rechtsstaat oder illiberale Demokratie? – Ein Vortrag von Norbert Lammert

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Zentrum für verfolgte Künste in Solingen

Am 30.11 ging es für uns, Friedrich und Johannes, zu einer Veranstaltung im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen. Vor Ort machten wir uns zuerst einmal mit dem Veranstaltungsort vertraut. Noch beeindruckt von den dort ausgestellten Gemälden vieler im Nationalsozialismus verfolgte Künstler, folgte das für uns schon vertraute Prozedere:

Zuerst bauten wir die eigens für die Veranstaltung konzipierten Roll-ups auf, legten die mitgebachten Marketingmaterialien aus und bauten den Registrierungsbereich auf. Mit dabei war Paul, FSJ-Pler aus dem Vorjahr, der uns bei allen Handgriffen tatkräftig unterstützte.

Der Hauptteil der Veranstaltung bestand aus einem Vortrag von Prof. Dr. Lammert, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. In diesem schärfte er das Bewusstsein für die Gefahr der systematischen Unterwanderung des demokratischen Rechtsstaats zu Gunsten illiberalen Demokraten. Dass das sogar bei uns in Deutschland passieren könne, sei vielen nicht bewusst, da unsere Demokratie oft als zu selbstverständlich wahrgenommen werde. Da Demokratien nicht über einen Selbsterhaltungsmechanismus verfügen würden, sei es möglich, dass sie durch Wahlen abgeschafft werden. Ein Beispiel dafür sei das Scheitern der Weimarer Republik und die Vorgehensweise, welche die Nationalsozialisten 1933 benutzt hätten.

In diesem Zusammenhang warnte Lammert auch vor Populisten, die einen angeblich Volkswillen, der jedoch in Wirklichkeit nicht existiere, herbeibeschwören würden und vermeintlich einfache Antworten auf komplexe Fragen und Probleme versprächen. Doch diese einfachen Antworten, so Lammert, gäbe es meistens nicht.

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Im Anschluss wurde eine Fragerunde von Ludger Gruber, dem Landesbeauftragten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Nordrhein-Westfalen, eröffnet und moderiert. Diese ermöglichte es den Zuschauern Fragen direkt an Prof. Dr. Lammert zu richten. Wir haben dabei den Mikrofondienst übernommen.

Der Abend endete für uns mit dem Abbau der mitgebrachten Materialien und der Rückfahrt nach Sankt Augustin.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.kas.de/web/bundesstadt-bonn/veranstaltungsberichte/detail/-/content/demokratischer-rechtsstaat-oder-illiberale-demokrati-1

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes