Adenauer und Beethoven: Zwei Rheinländer feiern Geburtstag

01.01.2020, 00.00 Uhr: von überall hört und sieht man bunte Raketen, die in den Himmel geschossen werden. So beginnt in Deutschland traditionell das neue Jahr, auch bei uns. Doch auch der Beginn des neuen Jahres bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus beginnt mit einer festen Tradition, jedoch erst am 5. Januar. 5. Januar? Ja, es ist der Geburtstag von Konrad Adenauer, der in diesem Jahr 144 Jahre alt geworden wäre und diesen feiern die beiden Stiftungen immer auf dem Petersberg mit einer gemeinsamen Veranstaltung.

Ausblick vom Petersberg auf den Rhein

Für uns begann diese jedoch bereits im Dezember mit dem Versenden eines Teils der Einladungen und dem Einbuchen der rund 400 Teilnehmer. Anfang Januar galt es dann noch letzte Vorbereitungen zu erledigen, das Material zusammenzupacken und schließlich zum Grandhotel auf dem Petersberg zu bringen. Da die Veranstaltung diesmal bereits mittags und nicht wie die letzten Jahre am späten Nachmittag stattfand, machten wir uns schon am frühen Sonntagmorgen auf den Weg zum Petersberg und begannen mit dem Aufbau der Roll-Ups, der Anmeldung und des Büchertisches. Unterstützung bekamen wir von den ehemaligen FSJ-P´lern Selma, Katarina, Friedrich und Paul. Anschließend fuhr Lukas noch einen Referenten zum Rhöndorfer Waldfriedhof, auf dem Adenauer begraben ist und wo vor der Feierstunde traditionell eine Kranzniederlegung stattfindet. Während der Veranstaltung war unsere Aufgabe dann die Social Media-Kanäle des Büros zu bespielen sowie Fotos für die Homepage zu machen. Es ist jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung die richtige Fotoperspektive zu bekommen, also nah genug an der Bühne und dem Geschehen zu sein, keinem im Weg zu stehen und auch noch möglichst unbemerkt dort hin zu kommen.

Lukas Eyermann und Amelie Gesser

Inhaltlich wurde in diesem Jahr nicht nur Konrad Adenauers gedacht, sondern ebenfalls des weltberühmten Komponisten Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr in Bonn, seiner Geburtsstadt und auch von der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Veranstaltungen gefeiert wird. Hierzu fand nach der Begrüßung von Prof. Dr. Norbert Lammert, dem Vorsitzenden der KAS, der deutlich machte, dass auch Adenauer ein großer Fan Beethovens war, eine Podiumsdiskussion mit der Kulturministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, dem Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Prof. Dr. Christian Höppner, dem Generalsekretär des Deutschen Musikrates statt. Unter dem Titel „Kulturstaat und Bürgergesellschaft“ ging es um die Bedeutung von Kultur und Musik für unsere Gesellschaft, die finanzielle Förderung und die Teilhabe der jüngeren Generation an Kulturveranstaltungen. Jeweils zu Beginn und Ende der Feierstunde wurde nicht nur über die Musik geredet, sondern sie wurde auch praktiziert. Und um welchen Komponisten kommt man dieses Jahr nicht drum herum? Natürlich Beethoven. Jedoch keine der bekannten Sinfonien, sondern Nr. 2 drei Duos für Klarinette und Fagott, gespielt von den beiden KAS-Stipendiaten Anna Koch und Simon Kranz.

Die rundum gelungene Veranstaltung endete für uns nach dem Empfang mit dem Abbau und dem Einräumen der Materialien in die beiden Dienstwagen.

Weitere Impressionen von der Veranstaltung gibt es in unserem Veranstaltungsbericht, auf Facebook und Instagram.

Ein frohes neues Jahr wünschen

Die zwei Zwerge Amelie und Lukas

Meine ersten Monate bei der KAS in Berlin

Gastbeitrag von Laurenz Bückmann, FSJ-P´ler in der Hauptabteilung Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung

Hallo zusammen,

ich bin Laurenz und seit letztem September mache ich mein FSJ Politik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Bisher habe ich wirklich viel erlebt!

Ich bin in der Hauptabteilung Politische Bildung eingesetzt und habe neben tollen Kollegen auch super Aufgaben. Vorrangig bin ich in die Veranstaltungsarbeit eingebunden. Das beginnt bei der Mithilfe der Planung von Veranstaltungen und geht über die Begleitung dieser als Tagungsassistent bis hin zur Nachbearbeitung. Das bedeutet, dass ich während der Veranstaltungen Notizen und Fotos mache und hinterher Texte darüber schreibe. Es werden immer zwei Texte geschrieben, ein Sachbericht und ein Bericht für die Internetseite.

Bei den Veranstaltungen handelt es sich häufig um Jugendveranstaltungen, wie den Jugendpolitiktag, welcher hier bei uns stattfindet und um Schülerveranstaltungen, welche an Berliner Schulen stattfinden. Im Oktober war hier in Berlin die Internationale Konferenz für Politische Kommunikation, die ich begleitet habe. Und nach eineinhalb Monaten war ich auch schon auf meiner ersten Dienstreise.

Im Rahmen des Projekts „Gemeinsam. Demokratie. Gestalten.“ fahren wir mit einem Kleinbus durch ganz Deutschland und stellen uns mit einem Informationsstand in Fußgängerzonen und auf Marktplätze. Über diesen Weg versuchen wir in engeren Kontakt zu den Bürgern zu kommen und zu erfahren, welche Themen sie beschäftigen und interessieren. Ich war bereits für ein verlängertes Wochenende in Mainz, am Hambacher Schloss und in Saarbrücken. Dort habe ich das erste Mal gemerkt, wie schwer es sein kann, Leute zu überzeugen, sich unseren Stand anzuschauen. Es waren aber auch Phasen dabei, in denen wir uns vor Ansturm kaum noch retten konnten. Dann haben wir viel über unser Grundgesetz, die Grundrechte und Konrad Adenauer gesprochen. Das hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!

Ein paar Tage später saß ich auch schon wieder im Flieger nach Italien für meine nächste Dienstreise. Dieses Mal ging es für eine halbe Woche nach Cadenabbia. Dort, am Comer See, liegt die Villa, in der Adenauer jahrelang seinen Urlaub verbrachte. Ich war als Tagungsassistent bei einer Tagung zum Thema „Diesseits von Afrika liegt die Zukunft Europas“. Auch das war eine tolle Erfahrung und es hat unglaublich viel Spaß gemacht! Ich hatte nicht nur die Möglichkeit mir die Veranstaltung anzuschauen, sondern auch sehr nette und interessante Leute kennenzulernen.

Alles in allem, waren die ersten vier Monate meines FSJs ein voller Erfolg und ich habe viel gelernt.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal
Laurenz

30 Jahre Mauerfall

Vor 30 Jahren öffnete sich die Grenze, die Deutschland für 40 Jahre in zwei Staaten – mit zwei Systemen, die unterschiedlicher gar nicht sein konnten – geteilt hatte. Dieses Jahr, am 9. November, feiern wir nicht nur den Fall der Mauer, nein, wir wollen auch erinnern und aufklären, welches Unrecht den Menschen in der DDR angetan wurde. An vielen Orten in ganz Deutschland wird und wurde an die friedliche Revolution und den Mauerfall erinnert.

Deshalb erinnerten und feierten auch wir – das Büro Bundesstadt Bonn der KAS – den 30. Jahrestag des Mauerfalls  mit mehreren Veranstaltungen.

Dr. Dorothee Wilms – Foto: KAS/Aschoff

Los  ging´s am 5. November im Universitätsclub in Bonn mit der Veranstaltung „30 Jahre Mauerfall – Aufarbeitung einer Diktatur und Herausforderungen für unsere Demokratie“, die anlässlich des 90. Geburtstages der ehemaligen Bundesministerin Dorothee Wilms stattfand.

Sie war ab 1982 Bildungsministerin unter Helmut Kohl und anschließend von 1987 bis 1991 die letzte Bundesministerin für gesamtdeutsche Fragen – und damit direkt an der Wiedervereinigung beteiligt. Zudem engagiert sie sich seit vielen Jahrzehnten in Gremien der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf. Aus diesem Grund sprachen bei der Veranstaltung die beiden Vorsitzenden Norbert Lammert und Jürgen Rüttgers.

Prof. Lammert bei seinem Festvortrag – Foto: KAS/Aschoff

Nachdem wir schon in den Tagen zuvor Material und Publikationen zusammengepackt hatten, fuhren wir zum Uniclub und begannen dort mit dem Aufbau. Zudem waren wir für die Begrüßung und Registrierung der Teilnehmer sowie den Wasserdienst während der Reden zuständig. Unterstützung bekamen wir dabei von unserer Vorvorgängerin Selma und Katarina, die letztes Jahr ein FSJ-P bei der KAS in Hessen gemacht hat. Es war schön zu sehen, welche Freude Frau Wilms an der Veranstaltung hatte, aber es war mindestens genauso interessant, von Herrn Rüttgers einiges über ihr Leben und ihre politische Arbeit zu erfahren, als auch Prof. Lammerts bewegender Rede zu folgen, in der er über die Bedeutung sprach, sich heute noch um die Einheit zu kümmern.

Das Team der KAS im Uniclub: Amelie Gesser, Selma Hettich, Katarina Schäfer-Petersen und Lukas Eyermann (v.l.n.r.) | Foto: KAS/Aschoff

Eine Woche später, am 12. November, stand dann schon die nächste Veranstaltung an, die im Trinkpavillon in Bad Godesberg stattfand. Zu Gast war Freya Klier, die aus ihrem neuen Buch „Und wo warst Du? 30 Jahre Mauerfall“ las. Die gebürtige Dresdenerin versuchte mit 18 Jahren erfolglos die Flucht aus der DDR, nachdem sie schon als kleines Kind erleben musste, wie ihr Vater von der Stasi verhaftet wurde und sie ins Kinderheim musste. Ab den 1980er Jahren engagierte sich in der DDR-Friedensbewegung, saß mehrfach im Gefängnis, unter anderem in Hohenschönhausen, lernte dort die brutalen Verhörmethoden der Stasi kennen und wurde schließlich im Februar 1988 in die Bundesrepublik abgeschoben.

Freya Klier während der Lesung

Unsere Aufgaben waren diesmal nicht nur Auf- und Abbau sowie Teilnehmerregistrierung, sondern wir durften auch jeweils zwei Ausschnitte aus ihrem Buch vortragen.

An den nächsten drei Tagen waren Schülerprojekttage mit Freya Klier geplant.

Für Amelie ging es nach der Abendveranstaltung am nächsten Morgen auch direkt damit weiter. Am Gymnasium Alleestraße in Siegburg stürzten wir uns morgens um 8 Uhr ins Schülergetümmel. Es folgte, sowohl für mich, als auch für die Schülerinnen und Schüler ein sehr eindrucksvoller Vormittag. Freya Klier erzählte in drei Teilen ihre Lebensgeschichte und die jeweilige Situation in der DDR. Angefangen von ihrer Erfahrung im Kinderheim, dessen Ziel es war, den Kindern ihren freien Willen zu nehmen und ihnen einzutrichtern, dass ihre Eltern Verräter seien und sie dieses nun durch Folgsamkeit wieder gut machen müssten. Weiter über ihre Schulzeit, in der sie erstmals mit dem Verrat einer Klassenkameradin, die für die Stasi spitzelte, konfrontiert wurde und der Verhaftung ihres Bruders. Nach dem Abitur versuchte sie erfolglos mithilfe eines schwedischen Containerschiffes zu fliehen und wurde für 11 Monate inhaftiert. Danach durfte sie, obwohl dies aufgrund ihres Fluchtversuches sehr ungewöhnlich war, Schauspiel studieren und im Theater fand sie einen Ort, an dem sie sich wohl fühlte und sich den Umständen entsprechend frei verwirklichen konnte.

Als sich ihr Bruder in einer Nervenheilanstalt das Leben nahm, war für sie klar, dass sie nun nicht mehr fliehen konnte, sondern in der DDR selber etwas verändern wollte. Mit ihrem damaligen Mann Stephan Krawczyk engagierte sie sich in der Friedensbewegung. Sie wurden mit einem Berufsverbot belegt und traten deshalb nur noch in Kirchen auf. In dieser Zeit setzte die Stasi beide unter enormen Druck, sei es durch den Entzug des Führerscheins, stundenlange Verfolgungsfahrten und sogar einen Mordversuch. Wie oben beschrieben wurde sie 1988 verhaftet und in die BRD abgeschoben. Bedrückend echt, schilderte Freya Klier einige Zersetzungsmaßnahmen der Stasi, die sie selber erfahren musste. Außerdem zeigte sie einen unter ihrer Regie entstandenen Film über vier Fluchtgeschichten von DDR-Bürgern, die den Weg in die Freiheit über Bulgarien suchten. Nur einer dieser vier glückte…

FSJ-P´ler Amelie und Lukas mit Freya Klier

Lukas begleitet am nächsten Tag im Collegium Josephinum in Bonn den dortigen Projekttag. Zum Abschluss der Woche war Amelie dann am Freitag im Berufskolleg in Bonn-Duisdorf. Nach den Veranstaltungen hatten wir jeweils die Möglichkeit, uns länger mit Freya Klier zu unterhalten. Dies war sehr interessant, da sie nicht nur durch ihre Erfahrungen in der DDR, sondern auch durch bis heute bestehende Kontakte zu anderen Bürgerrechtlern viel zu erzählen hat.

Viele Grüße und bis bald

Eure zwei Zwerge Amelie und Lukas

FSJ-P bei der KAS in Hessen

Gastbeitrag von Leonie Näger, FSJ-P´lerin im Politischen Bildungsforum Hessen der Konrad-Adenauer-Stiftung

Ich bin Leonie und seit September politische FSJlerin in der KAS Wiesbaden. Zwei Monate also schon, die voller neuer Gesichter, Veranstaltungen und EDV-Programmen steckten. Trotz der anfangs großen Umstellung „raus aus der Schule, rein in den Büroalltag“, lebte ich mich relativ schnell ein und durfte schon an vielen unterschiedlichen Veranstaltungen der Stiftung in Hessen teilnehmen.

Dennoch bleiben für mich meine ersten Tage FSJ-P immer noch besonders im Gedächtnis, denn ich startete nicht in Wiesbaden, sondern in Brüssel! Am 1.September fand ich mich selbst nicht auf der Schulbank, sondern in einem Reisebus in Richtung Europas Hauptstadt.

Schon hier durfte ich interessante Kontakte beispielsweise mit den Seminarteilnehmern oder mit den Kollegen aus dem Europabüro der KAS in Brüssel schließen. Mein Start in ein aufregendes Jahr war also mit dem Besuch verschiedener europäischer Institutionen und interessanten Diskussionen verbunden, was nur durch eine nächtliche E-Scooter- Tour über den Schlossplatz von Brüssel getoppt werden konnte.

Da ich schon alleine in diesen drei Tagen sehr viele Impressionen gesammelt habe, wollte ich diese festhalten und auch öffentlich teilen, wodurch ich auf die Idee gekommen bin, mein FSJ via Instagram zu teilen. Hier halte ich nicht nur meinen täglichen Alltag fest, sondern dokumentiere auch Veranstaltungen oder Seminare und überlege mir, was ich neu dazu gelernt habe oder welchen Perspektivenwechsel ich dadurch erhalte haben. Auf meiner Seite könnt ihr nicht nur mich besser kennenlernen, sondern im Detail nachlesen, wie es so war, mit einem europäischen Abgeordneten zu Abend zu essen.

Doch nicht nur auf Instagram, sondern auch auf unserem FSJ-Blog teile ich gerne meine Erlebnisse und freue mich schon drauf, dass ihr nun auch aus Hessen öfter etwas hören werdet!

Liebe Grüße und bis bald!

Leonie

Bonner Forum zur Einheit am 3. Oktober

„Einigkeit und Recht und Freiheit…“ Das ist der Beginn unserer deutschen Nationalhymne, jedoch nicht der Beginn der Veranstaltung, denn die Hymne musste bis zum Ende der Feierstunde anlässlich des Tags der deutschen Einheit im World Conference Center in Bonn warten.

Für mich begann die Veranstaltung nämlich ganz anders. Und zwar mit der Vorbereitung. Los ging es damit, dass wir zu dritt ca. 1200 Personen für die Veranstaltung in unser Adressverwaltungsprogramm eingebucht haben. Weiter ging es dann mit dem Packen und Zusammensuchen der Materialien, d.h. sowohl die Technik, die Publikationen, als auch Rednerpultschilder, Messeständer und so weiter und das im parallel laufenden Umzugstrubel hier im Haus.

Am Tag selber, dem 3. Oktober trafen wir Helfer uns schon am Morgen für den Aufbau. Mit dabei waren auch die ehemaligen FSJ-Pler Paul, Selma und Friedrich, die mir eine sehr große Hilfe waren, da das Bonner Forum meine erste Großveranstaltung war und sie mir mit ihrer Erfahrung viele Tipps geben konnten.

Der ehemalige Plenarsaal

Als der Aufbau des Büchertisches, der Registrierung sowie die Vorbereitung des Saals geschafft war, konnten wir beim Essen noch einmal kurz verschnaufen, bevor um 14 Uhr die Türen des ehemaligen Bundestags geöffnet wurden und die Besucher eintrafen. Ich war dafür zuständig Fragen zu beantworten sowie die Leute zur Tribüne zu leiten nachdem der Saal voll war.

Der Adenauer-Bus: v.l.n.r. Christian Roßbach, Friedrich Trende, Hanno Hildebrand

Besonders dieses Jahr war, dass der Adenauer-Bus für diesen Anlass nach Bonn kam. So konnten die Besucher vor dem Einlass ihr Glück am Glücksrad versuchen, bei dem es einen fairen Kaffeebecher aus Bambus zu gewinnen gab und sich über die Arbeit der Stiftung informieren.

Die Feierstunde selber wurde eingeleitet von einem Ensemble aus (Alt-)Stipendiaten, die im weiteren Verlauf Stücke von Joseph Haydn spielten. Ich selber konnte, nachdem ich ausreichend Bilder für unseren Instagram-Account gemacht hatte, die Veranstaltung von der Empore aus verfolgen: Prof. Norbert Lammert begrüßte zunächst die Gäste. Anschließend las der Autor Durs Grünbein einige Auszüge aus seinen Werken vor, die alle das Leben in der DDR thematisierten. Ganz besonders beeindruck hat mich der  Satz: „ Ich musste feststellen, dass wir in allem einfach zwei Jahrzente hinterher waren.“ Dies bezog sich auf den Erlebnisbericht eines DDR Bürgers nach der Grenzöffnung, als dieser feststellen musste, dass die DDR wirtschaftlich und technisch nicht auf dem gleichen Stand wie die Bundesrepublik war. Danach diskutierten Prof. Lammert, Durs Grünbein und Prof. Andreas Rödder, von der Uni Mainz, über die friedliche Revolution und die deutsche Einheit. Zum Schluss ergriff noch Dr. Melanie Piepenschneider, Leiterin der Hauptabteilung Politische Bildung das Wort und leitete schließlich über zur Nationalhymne.

Amelie Gesser und Prof. Norbert Lammert

Für mich stand nun noch der Abbau an, doch davor ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen ein Bild mit Prof. Lammert zu machen.

Rückblickend war der Tag ein wirklich tolles Erlebnis. Alleine der Veranstaltungsort war für mich sehr beeindruckend. Außerdem ist es schön zu wissen, dass man eine solch große Veranstaltung mit organisiert hat und Teil davon war.

Danke auch an Lukas (der leider nicht dabei sein konnte) für die Mithilfe bei der Vorbereitung!

Weitere Informationen und Eindrücke zur Veranstaltung gibt es auf unserer Website und Facebook Seite.

Viele Grüße und bis bald,

euer einer Zwerg – Amelie

Direkt voll im Einsatz

3 Wochen und 3 Veranstaltungen

Nachdem wir nach den ersten doch etwas überfordernden Tagen gut mit unseren Aufgaben zurechtkommen, konnten wir auch direkt schon wieder Neues erfahren: die Mithilfe bei Veranstaltungen.

Veranstaltung zum Thema „Wie tickt Osteuropa?“ in der Volkshochschule Bonn

Die erste Veranstaltung fand am 10. September in Kooperation mit der Bonner Volkshochschule zum Thema „Wie tickt Osteuropa?“ statt. Wir waren von Anfang bis Ende dabei: beim Material packen, vor Ort aufbauen, Gäste begrüßen, Amelie machte Fotos und Lukas schrieb den Bericht für die Homepage, den ihr hier finden könnt. Und natürlich verfolgten wir auch den interessanten Vortrag von Ingo Mannteufel, Journalist der Deutschen Welle.

Stand zum Tag der Demokratie in der Bonner Innenstadt

Es folgte am Samstag darauf auch schon unser erster Wochenendeinsatz. Anlässlich des internationalen Tages der Demokratie betreuten wir den KAS-Stand in der Bonner Fußgängerzone. Dort konnten Passanten ihr persönliches Rezept für eine gelungene Demokratie mit bunten Filzkugeln mischen und wir kamen mit einigen von ihnen ins Gespräch über aktuelle politische Themen.

Ein paar Impressionen zu diesem Tag gibt es auf unserem Instagram-Kanal. Dort werden wir auch in Zukunft über Veranstaltungen berichten.

Saal des Industrieclubs Düsseldorf

Der beeindruckteste Einsatz war am Montag, 23. September im Industrieclub in Düsseldorf. Auch hier waren wir wieder von Anfang bis Ende dabei und durften einem sehr interessanten Vortrag zum Thema „Wir verstehen die Welt nicht mehr, Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden“ von Christoph von Marshall, Redakteur des Tagesspiegels, folgen. Er stellte die deutsche Außenpolitik aus der Sichtweise Amerikas, Chinas, der EU und Russlands dar und konnte dabei auf persönliche Gespräche mit Politikern aus all diesen Ländern zurückgreifen. Genau dies machte seinen Vortrag so spannend und authentisch.

Unsere Aufgaben waren dieses Mal die Begrüßung der Teilnehmer, Betreuung des Büchertischs und Mikrofondienst bei der Diskussionsrunde.

Diese Woche geht es bereits weiter mit der ersten Großveranstaltung im Bonner Kunstmuseum.

Viele Grüße und bis Bald,

Die zwei Zwerge – Lukas (1,72 m) & Amelie (1,63 m)

Fliegender Wechsel

Hallo zusammen,

während sich letzte Woche Freitag noch Friedrich und Johannes hier verabschiedet haben, starteten wir neuen FSJ-P’ler – Lukas und Amelie – bereits am Montag darauf unser Freiwilliges Jahr im Büro Bundesstadt Bonn der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Aktuell schwirrt uns der Kopf vor lauter neuen EDV-Programmen, neuen Aufgaben und neuen Namen und Gesichtern. Jetzt freuen wir uns aber erstmal nach der vielen Lernerei fürs Abi auf ein abwechslungsreiches Jahr, aus dem wir hoffentlich viel für unsere Zukunft mitnehmen können. Neben den vielen Veranstaltungen, bei deren Organisation wir mithelfen, sind wir auch auf das Kennenlernen des Büroalltags gespannt und hoffen, an den zahlreichen Aufgaben wachsen zu können. Auch wir werden wieder diesen Blog führen und hier über unsere Arbeit berichten.

Traditionell wird eine unserer ersten Veranstaltungen der Tag der Demokratie am 14.09. sein, bei dem wir bei der Betreuung des KAS-Standes in der Bonner Fußgängerzone mithelfen werden. Mehr Infos gibt es unter folgendem Link: Gemeinsam. Demokratie. Gestalten.

Mehr über uns zwei erfahrt ihr hier. Dort findet ihr auch unsere Kontaktdaten für eventuell aufkommende Fragen.

Viele Grüße und bis bald,

Amelie & Lukas