Im Verteidigungsministerium – der erste Außeneinsatz

Hallo zusammen!

Nach der erfolgreichen Einarbeitung von den ehemaligen FSJlerinnen, Vanessa und Annika, hatte die neue Generation in Person von Lennart und Paul vor gut zwei Wochen die Gelegenheit eines der Bundeswehr-Seminare zu begleiten.
Das Thema der Veranstaltung im Bundesverteidigungsministerium in Bonn auf der Hardthöhe war „Europäische Verteidigungsinitiative vor dem Hintergrund der Präsidentschaft Trump“.
In erster Linie waren wir dafür zuständig, das benötigte Material von Sankt Augustin nach Bonn zu fahren. Nach der schnellen und unkomplizierten Verteilung der Materialien konnten wir allerdings „ganz normal“ an dem Seminar teilnehmen.

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Es standen sehr interessante, aktuelle und vor allem bedeutsame Aspekte auf der Tagesordnung. Am Vormittag wurde die US-amerikanische Außenpolitik, wie sie war, ist und sein wird, beleuchtet. Der erste Referent, Herr Marc Würfel-Elberg, referierte über die US-Außenpolitik zur Zeit des Kalten Krieges. Aber auch der Kontrast zu der isolationistischen Außenpolitik der USA vor dem ersten Weltkrieg wurde herausgearbeitet.
Im Folgenden ging es um den US-Präsidenten Donald Trump und wie er sich zu den markanten Themen der Weltpolitik verhält. Beim Welthandel und damit verbunden Netzwerken etc. scheint er sich nur das herauszusuchen, was für die USA wichtig sei. Am Beispiel der geplanten Einwanderungsregelungen Trumps wurde dargestellt, dass die Gewaltenteilung in der funktionierenden Demokratie der Vereinigten Staaten sehr wohl greift, da die Bundesrichter die Ausführung Trumps Erlassen verhindern konnten.
Am wichtigsten aber ist natürlich die aktuelle Lage, welche vor allem für Südkorea und die Hauptstadt Seoul, aber auch für Ostasien und letzten Endes für die ganze Welt brisant und gefährlich ist. Dieser sicherheitspolitische Aspekt ist auch für die Politik Trumps ausschlaggebend. Es wurde auch die Frage diskutiert, ob und wenn ja, inwieweit die USA noch die einzige Weltmacht sind, welche Position sie nach dem Kalten Krieg erhielten.

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Im zweiten Teil des Tages ging es mit der Entstehung der europäischen Idee weiter. Laut Peter Bauch, dem zweiten Referenten, ist die heute bestehende, wirtschaftlich geprägte EU v.a. ein solches Wirtschaftsnetzwerk geworden, weil die EVG (Europäische Verteidigungsgemeinschaft) 1954 an der französischen Nationalversammlung gescheitert ist.
Seitdem übernahm in erster Linie die NATO die militärischen Angelegenheiten Europas. Die dann entstandene EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) sei eine Art Ersatzlösung, bei welcher man versucht habe, einen Sicherheitsmehrwert durch Wirtschaftsverflechtung zu erreichen.
Insgesamt war es ein sehr spannendes und lehrreiches Seminar für uns beide und wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit hatten, an diesem teilzunehmen und wir freuen uns auf weitere spannende Seminare. An dieser Stelle auch nochmal einen herzlichen Dank an Herrn Dr. Hoch (Konrad-Adenauer-Stiftung, Koordinator Sicherheitspolitik und Bundeswehr), welcher die Veranstaltung konzipiert hat.

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Herr Marc Würfel-Elberg (Referent, r.) mit den FSJ-Plern

 

Bis Bald,

Paul & Lennart

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