Europa. Das nächste Kapitel

Am 4.4 begleiteten wir, Johannes und Friedrich, den letzten Europadialog, der unter der Konzeption von Prof. Dr. Martin Reuber, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Büro Bundesstadt Bonn, in Aachen stattfand. Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. lädt bundesweit insgesamt zu über 30 solcher Veranstaltungen ein, um mit den Teilnehmern über die Zukunft Europas zu diskutieren.

Vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung werden die Teilnehmer darum gebeten, drei thematische Fragen zu beantworten.

  1. Wie erleben Sie persönlich Europa im Alltag?
  2. Was sind für Sie die drängendsten Herausforderungen für Europa?
  3. Was soll Europa tun bzw. nicht tun

Der Moderator soll dann im Laufe der Veranstaltung auf diese Fragen zurückkommen und so dem Publikum einen aktiven Part in der Veranstaltung ermöglichen. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dieser Veranstaltungsreihe werden auf einer internationalen Konferenz zusammen getragen und ausgewertet.

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Im Vorhinein galt es, das benötigte Marketing-Material, die veranstaltungsspezifischen Unterlagen sowie die KAS-Ausstellung „Deine Stimme für Europa“ bereitzustellen und das Auto damit zu beladen. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Reihe von Roll-Ups, die z.B. unterschiedliche Institutionen der Europäischen Union zum Thema haben.

Schon beim Vorbereiten der Veranstaltung wurden wir von den besonderen Räumlichkeiten in ihren Bann gezogen. Es handelte es sich um eine Kirche, die 2017 entweiht wurde und nun als Büro für Start-Ups und IT-Mittelstandsunternehmen sowie als Veranstaltungsstätte fungiert. Die Kombination aus gotischer Kirche und hochmodernen Arbeitsplätzen begeisterte uns beide.

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Während der gesamten Veranstaltung standen uns neben unserer Vorgängerin Selma Hettich, die Praktikanten Franziska Drozdzynski und Felipe Vannrell zur Seite. Nach dem Aufbau war Friedrich für die Anmeldung verantwortlich, während Johannes die Teilnehmer im Empfangsbereich begrüßte.

Die Referenten forderten in ihren Anfangsstatements, aber auch im Verlauf der Veranstaltung, eine Bewusstseinsschärfung für die Vorteile der EU, die in allen Bereichen der Politik, ob auf nationaler oder europäischer Ebene, spürbar seien. So wäre laut Christoph von den Drisch, dem Bürgermeister von Herzogenrath, vielen Bürgern nicht bewusst, wie viele kommunale Projekte von der EU gefördert werden. Sabine Verheyen MdEP sprach sich für eine Stärkung des Europäischen Parlaments aus, denn nur so könne ein starkes Europa eine Chance haben. Dr. Anja Ingenrieht, Leiterin der EU-Repräsentanz der Deutschen Telekom, sah einen Grund der Kritik an der EU darin, dass es eine verzerrte Wahrnehmung der europäischen Leistungen gäbe. Dies sei so, da europäische Erfolge oftmals als deutsche Erfolge gefeiert werden anstatt als europäische.

Die Fragen der Teilnehmer drehten sich vor allem um eine Vereinheitlichung von Rentenbezügen, Mehrwertsteuern und eine stärkere Zusammenarbeit in den Grenzregionen. Uneinheitliche EU-weite Regelungen in diesen Bereichen seien für viele nicht nachvollziehbar.

Anschließend an die Fragerunde fand ein Empfang mit Getränk und Brezel statt, bei dem die Teilnehmer sowohl untereinander als auch mit uns und den Referenten ins Gespräch kommen konnten.

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Nach Abbau des Caterings, der Roll-Ups und der Anmeldung ging es zurück nach Sankt Augustin.

Das Thema Europa liegt uns, insbesondere als eine Generation, die in einem vereinten Europa aufgewachsen ist, besonders am Herzen. Die Europäische Union hat uns allen eine der längsten Friedensphasen in der Geschichte Europas gewährleistet und wir wollen, dass es so bleibt.

Die EU-Bürger haben am 26.Mai die Möglichkeit zu entscheiden, in welche Richtung dieses Europa gehen soll: Lasst es die Richtung sein, die den Frieden fördert, die Nachbarn besser kennen lernen und zusammenrücken lässt, die andere Kulturen akzeptiert, und nicht ein Europa der Einzelnationen.

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

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DigitalAkademie: Extrem im Netz – Gefahren erkennen und abwehren

Auch im neuen Jahr kommen auf uns FSJ-Pler wieder spannende und vielseitige Aufgaben und Veranstaltungen zu. Eine dieser Veranstaltungen ist die DigitalAkademie. In diesem Format geht es darum, Schüler im richtigen Umgang mit Hass im Netz zu sensibilisieren, ihnen aber auch digitale Kompetenzen und technische Möglichkeiten aufzuzeigen. Dazu gehören z.B. die eigenen Rechte im Netz und das Erkennen von Fake News, aber auch kreative Anreize, wie das Erstellen eigener Videos, Podcasts und eines Instagram-Accounts im Rahmen einer Social-Media-Kampagne. Die Projekte werden in unterschiedlichen Workshops erstellt, welche die Schüler frei wählen dürfen.

Wir, Friedrich und Johannes, hatten die Möglichkeit jeweils an einer DigitalAkademie teilzunehmen und das KAS-Team vor Ort zu unterstützen. Friedrich war vom 29.01. bis 31.01.2019 in Köln am Berufskolleg Südstadt, Johannes vom 05.02.2019 bis 07.02.2019 in Backnang, einem Ort in der Nähe von Stuttgart, am dortigen Schulzentrum. Auf den jeweiligen Seminaren waren wir hauptsächlich für die mitgebrachte Technik verantwortlich. Bei Veranstaltungen in dieser Größe ist das eine nicht zu unterschätzende Menge, da auch viele kleine Teile, wie Adapter und Kabel, in großer Anzahl vorhanden sind. Dabei die Übersicht zu behalten ist leichter gesagt als getan. Die Seminartage gingen für jeden von uns beiden sehr schnell und arbeitsreich um. Dabei glich kein Tag dem anderen und wir mussten des Öfteren auf unerwartete und teils unbekannte Situationen reagieren, meistens unter hohem Zeitdruck. Was macht man z.B., wenn der Beamer, der noch am vorherigen Tag tadellos seinen Dienst getan hat, ohne Vorwarnung ausfällt, jedoch in fünf Minuten wichtige Ergebnisse präsentiert werden sollen und schon viele Leute gespannt warten? In solchen Situationen ist neben ausreichendem Wissen über die vorhandene Technik auch schnelles Reaktionsvermögen und ein Schuss Improvisationstalent nötig.

Neben der direkten Begleitung der DigitalAkademie haben wir unsere Kollegen auch während der Vor- und Nachbereitung unterstützt. Dazu gehörte u.a. das auf das jeweilige Seminar abgestimmte Zusammenstellen der benötigten Technik, die Zuteilung der Teilnehmer in die Workshops gemäß deren Präferenzen oder das Organisieren noch benötigter Technik. Zusätzlich durften wir, auf der Basis unserer gesammelten Erfahrungen, konkrete Verbesserungsvorschläge einbringen.

Wir beide haben in den drei Tagen, an denen wir die DigitalAkademie jeweils begleiten durften, einiges erlebt und gelernt. Mit der Betreuung der gesamten Technik des jeweiligen Seminars haben wir eine durchaus verantwortungsvolle Aufgabe übernommen. Aus der DigitalAkademie sollte schließlich keine AnalogAkademie werden!

Hier noch ein paar Impressionen:

 

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v.l.n.r. KAS-Team (Carolin Unger, Antonia Kalb, Johannes Häckel) und Workshopleiter

 

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Von Schülern erstelltes Logo mit Slogan

 

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Präsentation der erstellten Social-Media-Kampagne

 

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

 

Unsere Demokratie und ihre Verfassung – Lebendige Erinnerung an Konrad Adenauer

 

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Das Helferteam der KAS | Foto: KAS/T. Krause

Das Jahr 2019, dem 70. Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes, begann für uns FSJ-Pler an einem ganz besonderen Datum, dem 5. Januar. Konrad Adenauer, der am 19. April 1967 im Alter von 91 Jahren verstarb, hätte an diesem Tag seinen 143. Geburtstag gefeiert. Zu seinem Gedenken veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung jährlich eine Gedenkfeier im Steigenberger Grandhotel Petersberg, dem ehemaligen Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland. Auch in diesem Jahre geschah dies in Kooperation mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer -Haus.

Im Vorhinein waren wir stark in die Organisation der Veranstaltung eingebunden. Sowohl die Verteilerpflege wurde uns übertragen als auch die Teilnehmereinbuchung. Für das Packen sämtlicher Materialien waren wir auch zuständig.

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Der Tag startete für uns mit der Vorbereitung der Veranstaltungsräumlichkeiten im Gebäudekomplex des Grandhotels Petersberg. Neben dem Aufbau von Roll-Ups und mehreren Büchertischen konnten wir auch den neu angeschafften Messestand einweihen. Im Anschluss bezogen wir ausgestattet mit gelben KAS-Warnwesten die uns zugeteilten Posten.

Friedrich und ein weiterer Kollege besetzten das Pförtnerhaus an der Auffahrt zum Hotel, um die anreisenden Gäste in Empfang zu nehmen. Johannes positionierte sich gemeinsam mit Jan Thelen, einen unserer Vorgänger im FSJ-P bei der KAS, am Parkplatz Lemmerzbad. Von dort aus startete ein Shuttle-Service, der weitere Gäste auf den Petersberg brachte, da nicht für alle 350 Personen ein Parkplatz vor dem Grandhotel verfügbar war. Nachdem alle Anreisenden angekommen waren, hatten wir etwas Zeit uns aufzuwärmen und den weiteren Verlauf der Gedenkfeier zu verfolgen.

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Der Begrüßung durch Prof. Rüttgers, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer -Haus, folgte eine Festrede von Prof. Dr. Norbert Lammert, dem Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Schlusswort hielt Konrad Adenauer, Sprecher der Familie, in dem er sich u.a. bei den Organisatoren der Veranstaltung bedankte.

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Schlusswort von Konrad Adenauer| Foto: KAS/T. Krause

Der Tag endete mit dem Abbau der Veranstaltungsmaterialien und dem Erfolgserlebnis einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Genauere Informationen zu Ablauf und der Veranstaltung gibt es hier:

https://www.kas.de/veranstaltungsberichte/detail/-/content/-das-ist-unsere-demokratie-

Wir wünschen unseren Lesern ein frohes neues Jahr

Friedrich und Johannes

Demokratischer Rechtsstaat oder illiberale Demokratie? – Ein Vortrag von Norbert Lammert

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Zentrum für verfolgte Künste in Solingen

Am 30.11 ging es für uns, Friedrich und Johannes, zu einer Veranstaltung im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen. Vor Ort machten wir uns zuerst einmal mit dem Veranstaltungsort vertraut. Noch beeindruckt von den dort ausgestellten Gemälden vieler im Nationalsozialismus verfolgte Künstler, folgte das für uns schon vertraute Prozedere:

Zuerst bauten wir die eigens für die Veranstaltung konzipierten Roll-ups auf, legten die mitgebachten Marketingmaterialien aus und bauten den Registrierungsbereich auf. Mit dabei war Paul, FSJ-Pler aus dem Vorjahr, der uns bei allen Handgriffen tatkräftig unterstützte.

Der Hauptteil der Veranstaltung bestand aus einem Vortrag von Prof. Dr. Lammert, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. In diesem schärfte er das Bewusstsein für die Gefahr der systematischen Unterwanderung des demokratischen Rechtsstaats zu Gunsten illiberalen Demokraten. Dass das sogar bei uns in Deutschland passieren könne, sei vielen nicht bewusst, da unsere Demokratie oft als zu selbstverständlich wahrgenommen werde. Da Demokratien nicht über einen Selbsterhaltungsmechanismus verfügen würden, sei es möglich, dass sie durch Wahlen abgeschafft werden. Ein Beispiel dafür sei das Scheitern der Weimarer Republik und die Vorgehensweise, welche die Nationalsozialisten 1933 benutzt hätten.

In diesem Zusammenhang warnte Lammert auch vor Populisten, die einen angeblich Volkswillen, der jedoch in Wirklichkeit nicht existiere, herbeibeschwören würden und vermeintlich einfache Antworten auf komplexe Fragen und Probleme versprächen. Doch diese einfachen Antworten, so Lammert, gäbe es meistens nicht.

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Im Anschluss wurde eine Fragerunde von Ludger Gruber, dem Landesbeauftragten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Nordrhein-Westfalen, eröffnet und moderiert. Diese ermöglichte es den Zuschauern Fragen direkt an Prof. Dr. Lammert zu richten. Wir haben dabei den Mikrofondienst übernommen.

Der Abend endete für uns mit dem Abbau der mitgebrachten Materialien und der Rückfahrt nach Sankt Augustin.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.kas.de/web/bundesstadt-bonn/veranstaltungsberichte/detail/-/content/demokratischer-rechtsstaat-oder-illiberale-demokrati-1

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

 

Jugendpolitiktag „Deine Demokratie und DU“

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Das gesamte Helferteam vor Ort

Am 8.11. durften wir an unserem ersten Jugendpolitiktag (JuPo) teilnehmen. Die Veranstaltung fand im Haus der Geschichte Bonn unter dem Motto „Deine Demokratie und Du“ statt.

Nachdem wir am Vorabend fast alles aufgebaut hatten, galt es am nächsten Morgen nur noch die Anmeldung vorzubereiten und die Seminarräume auf ihre Vollständigkeit zu überprüfen.

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Die Veranstaltung wurde nach einer kurzen Erklärung der Bedeutsamkeit des JuPos mit einer Talkrunde eröffnet, in der Katharina Gebauer, Abgeordnete der CDU im nordrhein-westfälischen Landtag und Friederike Sahling von der youngcaritas u.a. die Möglichkeiten sozialen und politischen Engagements diskutierten.

Anschließend wurden die Schüler in Gruppen aufgeteilt, um durch die Dauerausstellung des Hauses der Geschichte geführt zu werden. Für uns bestand die Möglichkeit, selbst Teile der interessanten Ausstellung  zu besichtigen.

Nach der Mittagspause gingen die SchülerInnen in unterschiedliche Workshops. Es gab einen Workshop zum Thema „German Angst“, ein anderer Workshop setzte sich mit der Beschaffenheit des Bundesrates auseinander und übte dortige Politik in einem Planspiel, ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit der Gleichberechtigung und Emanzipation von Frauen und der vierte Workshop hatte das Thema „Gegenwärtige Vergangenheit“.

Wir durften den Workshop zum Thema Bundesrat begleiten, der von einer Angestellten des Hauses der Geschichte geleitet wurde. Für den Workshop gingen wir extra in das ehemalige Bundesratsgebäude, in dem u.a. das Grundgesetz 1948 verabschiedet wurde. Zunächst wurde den Schülern die Besonderheiten des Bundesrats erläutert, bspw. die unterschiedliche Stimmengewichtung der Länder und den Einfluss des Bundesrats auf die Gesetzgebung. Den Hauptbestandteil des Workshops machte ein Planspiel aus, bei dem die Schüler über einen vorgebrachten Gesetzesvorschlag abstimmen sollten. Bei diesem fiktiven Gesetz ging es um die „Legalisierung von Cannabis für den Eigenbedarf“. Sämtliche Rollen, wie Ländervertretung, Bundesratspräsident und Vertreter der Bundesregierung, wurden dabei von den Schülern übernommen. Am Ende wurde der Gesetzesvorschlag abgelehnt. Es haben viele Schüler aktiv und motiviert mitgemacht und  den meisten schien es Spaß zu machen, die demokratischen Prozesse im Bundesrat praktisch zu erproben.

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Ehemaliger Bundesratssaal in Bonn

Der JuPo fand seinen Abschluss in einer kurzen Präsentation der Ergebnisse des jeweiligen Workshops seitens der Schüler.

So endete für uns nach dem Abbau eine interessante und gelungene Veranstaltung, insbesondere erstmalig Schüler zu betreuen war eine herausfordernde Erfahrung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.kas.de/web/bundesstadt-bonn/veranstaltungsberichte/detail/-/content/-du-und-deine-demokrati-1

Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

 

 

F.A.Z.-KAS-Debatte – In drei Tagen durch Deutschland

Die F.A.Z.-KAS-Debatte ist ein regelmäßig ausgerichtetes Format der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., welches in Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wichtige außenpolitische Themen aufgreift. Ziel ist es, Platz für einen Diskurs über diese Themen zu schaffen und wichtige Diskussionen anzustoßen. Dieses Jahr fand die F.A.Z.-KAS-Debatte an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, dem 29.10 (Leipzig) und dem 30.10 (Bremen), statt. Das Thema war: „Supermacht China – Beherrscht Peking bald die Welt?“ Unter diesem Titel wurde von Vertretern der F.A.Z. und der KAS, u.a. die Bedeutung des globalen Führungsanspruches der Volksrepublik China diskutiert. Das Publikum konnte diese Diskussion beeinflussen, indem es mittels elektronischer Abstimmungsgeräte, zu Beginn und Ende der Veranstaltung, gestellte Fragen beantworten durfte. Das Ergebnis wurde diskutiert und zwecks eines Vorher-Nachher-Vergleiches gegenübergestellt. Dieser ermöglichte es, die Auswirkung der Debatte auf die Meinung des Publikums zu analysieren und auszuwerten. Des Weiteren wurden Fragen der Teilnehmer beantwortet. Die jeweilige Veranstaltung wurde via Livestream im Internet ausgestrahlt.

Wir, Friedrich und Johannes, waren insgesamt drei Tage mit dem KAS-Team und der F.A.Z. unterwegs und haben in dieser Zeit einiges erlebt.

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In Leipzig fand die F.A.Z.-KAS-Debatte in einem Studio des „Media City Leipzig“ statt, einem Produktionskomplex für Film, TV, Hörfunk und Bühne. Es folgte der Aufbau der Marketing-Materialien und der Registrierung. Dabei erhielten wir tatkräftige Unterstützung aus dem Politischen Bildungsforum (kurz PBF) Sachsen der KAS. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Prof. Dr. Lammert, dem Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Exklusiv bekamen die Teilnehmer beim Verlassen die druckfrische Ausgabe der F.A.Z. des nächsten Tages.

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Tag 2:

In Bremen fand die zweite Runde der F.A.Z.-KAS-Debatte direkt in den Seminarräumlichkeiten des im Stadtzentrum gelegenen Hotels statt. Die Begrüßung der Gäste übernahm dieses Mal der stellvertretende Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Dr. Gerhard Wahlers. Wir übernahmen wieder den Aufbau der Marketing- und Informationsmaterialien sowie die Registrierung der Teilnehmer.

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Tag 3:

Am letzten Tag blieb uns vormittags noch etwas Zeit, um die Bremer Innenstadt zu erkunden und die Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten.

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Mit vielen Grüßen

Friedrich und Johannes

 

 

Bonner Forum zur Einheit – gelungene Weiterentwicklung des Wasserwerkgesprächs!

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Auch dieses Jahr fand anlässlich des Tages der deutschen Einheit eine groß angelegte Feierstunde statt. Dabei wandelte sich das zu diesem Zweck alljährlich von der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. ausgerichtete Wasserwerkgespräch zum „Bonner Forum zur Einheit. Deutschland und Europa“. In dem ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages, auf dem Gelände des World Conference Center Bonn, empfing Prof. Dr. Lammert, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., die ca. 1200 angereisten Gäste, die den gesamten Saal und die Empore füllten.

Für uns, Friedrich und Johannes, war das Bonner Forum die erste Großveranstaltung, an der wir als FSJ-P’ler mitwirken durften. Neben dem erheblichen Arbeitsaufwand, welcher mit einem so groß angelegten Ereignis einhergeht, galt es für uns auch, die KAS vor Ort zu repräsentieren.

Am Mittwochmorgen, dem Tag der Veranstaltung, waren wir schon früh am Ort des Geschehens, um die bereits am Vortag angelieferten Materialien (Roll-Ups, Fahnen, Publikationen, etc.) aus unserem Transporter auszuladen und aufzubauen. Unterstützt wurden wir von vier ehemaligen FSJ-P’lern (Selma, Lennart, Paul und Tim), dank deren Erfahrung und Hilfe die Aufbauarbeiten zügig erledigt werden konnten. Für Verpflegung war durch ein vorzügliches Buffets gesorgt und nach einer kurzen Stärkungspause warfen wir uns alle in Schale.

Vor Einlassbeginn hatte sich vor den Türen bereits eine lange Schlange gebildet. Unsere Aufgabe war es, die Besucher in Empfang zu nehmen und den Einlass auf die Empore zu betreuen sowie Fragen zu beantworten. Durch den großen Andrang waren wir eine gute Stunde lang beschäftigt. Die Veranstaltung selber konnten wir gemütlich von zwei Randplätzen auf der Empore verfolgen.

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Quelle: KAS/Noltenius | ehemaliger Plenarsaal des Deutschen Bundestages

Nach Prof. Dr. Lammerts Begrüßung folgte zunächst eine Lesung von Michael Köhlmeier aus seinem Roman „Zwei Männer am Strand“, welcher 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet worden war. Das semifiktionale Buch handelt von den persönlichen Parallelen und einer damit einhergehenden engen Freundschaft der Briten Winston Churchill und Charlie Chaplin. In dem vorgelesenen Kapitel bereist die Familie Churchill Deutschland.

Der Lesung folgte die deutsche Nationalhymne in neuer Interpretation, welche die Pianistin Ana-Marija Markovina eindrucksvoll darbot. Stefan Heucke, der die „Variationen mit Haydn“ (op. 85) anlässlich der Verabschiedung von Prof. Lammert aus dem Deutschen Bundestag komponiert hatte, nahm anschließend in einer Gesprächsrunde mit Prof. Lammert und Michael Köhlmeier u.a. Stellung zur künstlerischen Intention der Variationen.

In ihrem Schlusswort dankte die Leiterin der Hauptabteilung Politische Bildung, Dr. Melanie Piepenschneider, allen Beteiligten und beendete den Festakt mit dem Singen der Nationalhymne.

Wir FSJP’ler blieben noch etwas länger vor Ort, um abzubauen, hatten so aber auch die Möglichkeit, mit der anwesenden Politikerprominenz ein Foto zu machen.

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Friedrich Trende, Prof. Dr. Norbert Lammert (Bundestagspräsident a.D.), Johannes Häckel (v.l.n.r.)

Für uns war das Bonner Forum ein tolles Erlebnis. Neben den Erinnerungen an die beeindruckende Kulisse und an die Akteure der Veranstaltung wird uns wohl auch die Erfahrung, eine Großveranstaltung mitorganisiert zu haben, erhalten bleiben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.kas.de/wf/de/33.53808/

Mit vielen Grüßen

Johannes & Friedrich