Lebendige Erinnerungen

petersberg-2017„Am Anfang stand Konrad Adenauer, er war der Erneuerer seines Landes“. Das erklärt Prof. Dr. Bernhard Vogel bei der Feier des 141. Geburtstages von Konrad Adenauer. Jedes Jahr veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung-Bundeskanzler-Adenauer-Haus einen Festakt auf dem Petersberg.
Und so kamen wir FSJ-Pler pünktlich aus den Winterferien zurück, um bei der Veranstaltung mithelfen zu können.

Alle Redner, Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, Prof. Dr. Bernhard Vogel und Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad Adenauer Stiftung betonten die Relevanz Konrad Adenauers für das Deutschland und das Europa, in dem wir heute leben.
An dem Ort, an dem wir 2017 Konrad Adenauer gedenken, hat dieser 1949 das Petersberger Abkommen unterzeichnet und damit den ersten Schritt zu einem eigenständigen deutschen Staat getan.
Noch heute gilt er als geschickter, mit allen Wassern gewaschener Taktiker. Aber nicht das war der Grund für seinen Erfolg. Vielmehr war er ein Mann der Überzeugungen. Er fühlte sich seinen Wertgrundlagen verpflichtet und stand für das ein, woran er glaubte. So schaffte er es, ein zerstörtes, verletztes und vor allem perspektivloses Deutschland wieder aufzubauen.
Vor 70 Jahren hat Konrad Adenauer Leitentscheidungen für Deutschland getroffen, diese waren damals hochumstritten und hart umkämpft, trotzdem hatte er den Mut, hinter seinen Werten zu stehen und für sie einzustehen. Damit hat er unsere Demokratie maßgeblich zu dem gemacht, was sie jetzt ist. Während es seine Generation ist, der wir heute zu danken haben, dass wir in einem sicheren und stabilen Europa aufwachsen konnten oder dass wir nichts anderes kennen als eine funktionierende Demokratie, liegt es jetzt an uns weiterzuführen, was Konrad Adenauer begonnen hat.

Ein Problem dieser Zeit ist, dass wir zwar den Mut Konrad Adenauers und den seiner Wegbegleiter bewundern, eine Demokratie aus dem Nichts aufzubauen, aber gleichzeitig Angst davor haben, das weiter zu machen, was sie schon längst für uns begonnen haben, sind sich alle Redner einig.
Bernhard Vogel ruft auf: „Die Angst vor einer unsicheren Zukunft darf uns doch nicht lähmen, sondern muss uns dazu bringen weiter zu machen. Gefahren haben uns gelehrt, dass man sie auch abwenden kann, wir dürfen doch gerade jetzt nicht da sitzen und alles in Frage stellen, sondern müssen im Geiste Konrad Adenauers neue Impulse geben. Europa ist nicht gelähmt, es erlebt auch nicht die erste Krise. Aus Krisen müssen Wendepunkte, nicht Schlusspunkte werden.“
Denn die Legitimation von Staat und Demokratie muss immer wieder neu gesichert werden.

An diesem Abend haben wir nicht nur Konrad Adenauers gedacht, sondern wir wurden auch wieder von neuem inspiriert, warum unsere Arbeit in einer politischen Stiftung gerade jetzt wichtig ist und was es heißen kann, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Wenn andere glauben, man ist am Ende, muss man erst richtig anfangen“, so Konrad Adenauer.

 

Kürten Reloaded

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Das zweite Seminar von Lennart & Tim

Vergangene Woche waren Lennart und ich auf unserem zweiten Seminar der IJGD-Bonn in Kürten und es hat das vorherige Seminar noch übertroffen. Als Mitglied des Vorbereitungsteams, hatte ich im Vorfeld schon einiges für das Seminar zu recherchieren und auch zu organisieren. Nach der Begrüßungsrunde gab es am Montagnachmittag ein Brainstorming zum Thema Globalisierung, indem wir uns alle auf den gleichen Stand brachten.

Am Dienstag beschäftigten wir uns mit dem Einfluss von Globalisierung auf Wirtschaft, Politik, Umwelt und Agrarindustrie. Als Einführung schauten wir einige kurze und informative Videos und lasen in Gruppen einige Texte dazu. Am Nachmittag ging es um die Gewinner und die Verlierer von Globalisierung. Um uns dies zu veranschaulichen, spielten wir ein Rollenspiel, dass sehr gut die verschiedenen Interessen von Gewinnern und Verlierern verdeutlichte.

Der Mittwochvormittag stand unter dem Motto “der Einfluss von Globalisierung auf andere Kulturen“. Dazu habe ich ein Planrollenspiel zum Land Nigeria erstellt, das sich aufgrund von jahrelanger Ausbeutung in einer katastrophalen Lage befindet. Im Anschluss schauten wir einen weiteren Clip zum Thema Konsum und Ernährung, was mir persönlich eine neue Sichtweise eingebracht hat. Nach dem Mittagessen haben wir uns mit der Frage „was ist fair?“ beschäftigt und sind zu dem Ergebnis gelangt, dass es verschiedene Bereiche von Fairness gibt, die für jeden unterschiedlich (stark gewichtet) sind und niemals für alle Beteiligten zutreffen, woraus folgt, dass Globalisierung nie für alle fair sein kann. Den Abend verbrachten wir in Köln, wo wir uns in der Stadt und auf den Weihnachtsmärkten nach Zeichen von Globalisierung umsahen und öfter als erwartet fündig wurden.

Donnerstag schauten wir den exzellenten Film „Tomorrow-die Welt ist voller Lösungen“, der mögliche Lösungsansätze für die größten Probleme unserer Zeit zeigte, zum Beispiel alternative Währungsformen, die die lokale Wirtschaft stärken, Möglichkeiten wie  Menschen sich in Großstädten selbst versorgen können und andere Varianten eines demokratischen Systems. Den Nachmittag über, informierten wir uns über Freihandelsabkommen (besonders zu TTIP und CETA) und lernten einiges über die Vor-und Nachteile sowie über Schiedsgerichte. Am Abend kam ein Referent zu uns, der mit uns eine rege Diskussion führte, in der wir viele spezifische Fragen stellen konnten und unsere persönliche Meinung einbringen konnten.

Alles in allem war es eine wunderschöne Woche die uns viel Spaß bereitet hat, in der wir uns alle noch besser (und von anderen Seiten) kennen lernen konnten und so unsere Freundschaften weiter ausbauen konnten. Lennart und ich freuen uns schon sehr auf unser nächstes Seminar im Februar aber bis dahin heißt es erst mal wieder arbeiten 🙂

Viele Grüße Lennart und Tim

Sind wir Erklärer, Erzähler oder Kämpfer?

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Am Freitag den, 18. November 2016 fand im World Conference Center Bonn der 7. Demokratie-Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung, unter dem Thema: „Wie gefährdet ist die Demokratie“ statt.

Auf dem Kongress fanden, zu dem großen Oberthema „Populismus“ drei Foren statt: „Muss sich unsere Demokratie erneuern?“, „ Wie viel Populismus verträgt die Demokratie?“ und „ Muss Politische Bildung politisieren?“ Eingerahmt wurden die Foren von Reden und Diskussionsrunden im alten Plenarsaal, unteranderem von und mit Dr. Wolfang Schüssel, dem ehemaligen Bundeskanzler der Republik Österreich, Peter Altmaier, dem Bundeskanzleramtschef und Minister für besondere Aufgaben, sowie, Dr. Hans-Gert Pöttering, dem Vorsitzenden der Stiftung. Begrüßung und Schlusswort wurden von Dr. Melanie Piepenschneider, der Leiterin der Politischen Bildung in der Konrad-Adenauer-Stiftung gehalten. Abgeschlossen wurde der Kongress, mit einem gemütlichen Beisammensein beim „Political Chill Out“, begleitet durch die Musik der „Tom Brown Band“.
Neben einem Zusammentreffen der vielen Großen Persönlichkeiten aus der Politik, die wir auf dem Kongress treffen durften, war es auch ein großes Treffen für uns FSJ-P’ler. Denn nicht nur wir gegenwärtigen Freiwilligen aus Sankt Augustin waren an dem Kongress in vielfältiger Weise beteiligt, sondern auch Augustiner verschiedener Generationen. So waren unsere Vorgänger Colin und Lars da und deren Vorgänger-Vorgängerin Isabell. Zudem kam eine FSJ’lerin aus dem Bildungsforum in Stuttgart dazu und die FSJ-P’ler aus Düsseldorf und Dortmund unterstützten uns auch noch. Zusammen waren wir eine große bunte Truppe, die tatkräftig mitgeholfen hat, aber auch viel Spaß hatte und vieles von dem Kongress mitgenommen hat.
Was wir, denke ich, alle von der Veranstaltung mitgenommen haben ist, dass Populismus durchaus eine Gefahr für unser Demokratie und unsere Gesellschaft sein kann, aber nur wenn wir es zulassen. Die Gründe für das Aufkommen von populistischen Parteien und Methoden sind vielfältig, sei es die sich rasch ändernde, globalisierte Welt, das Gefühl von Machtlosigkeit, die Angst seinen Lebensstandard zu verlieren oder einfach die Frustration darüber, dass man glaubt, die etablierte Politik nehme die eignen Bedürfnisse nicht wahr. Doch vollkommen egal, weswegen der Populismus Fuß fasst, eines haben alle Arten des Populismus gemeinsam, sie glauben einfache Lösungen auf komplexe Fragen zu geben und leiten damit fort von Vernunft gesteuerter Politik, hin zu einer Emotionalisierung und Polarisierung. Eine solche politische Kultur entspricht nicht dem Grundgesetz und nicht unserer freiheitlichen Demokratie.
Doch der Demokratie-Kongress hat auch gezeigt was Lösungen sind. Mehr Politische Bildung, Werbung für die Demokratie, junge Menschen dazu motivieren politisch und ehrenamtlich aktiv zu werden und populistisches Verhalten bei sich selber unterdrücken. Das sind Wege um den Populisten den Nährboden zu entziehen. Altmaier und Schüssel betonten: Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie lebt davon das sich alle Bürger einbringen, sie lebt von Diskussionen, von Streit, davon das Fragen aufgeworfen werden, die beantwortet werden wollen, aber sie lebt vor allem davon, dass man gemeinsam einen Kompromiss findet, einen Weg der gemeinsam gegangen werden kann und eben nicht den Andersdenkenden ausschließt. Mit den Worten von Dr. Wolfgang Schüssel: „ Demokratie braucht Erklärer, Erzähler und Kämpfer.“
Genau diese Werte versucht die Konrad-Adenauer-Stiftung immer wieder mit ihrem Bildungsangebot zu vermitteln. Unser Jahr in der Stiftung ist lange noch nicht vorbei, aber wir haben jetzt schon viele von diesen Werten verinnerlicht. In unserer Arbeit hier treffen wir immer wieder auf Menschen, die diese Werte leben. Sie sind politisch interessiert, sie haben eine Meinung die sie kundtun wollen, sie engagieren sich für ihre Ideen und tun all dies auf demokratische Art und Weise. Mit Respekt gegenüber anderen Meinungen und dem Ziel einen gemeinsamen Kompromiss zu finden, der beide Seiten glücklich macht.
Bleibt am Ende nur die Frage: Was sind wir den jetzt als FSJ-P’ler eigentlich? Erklärer? Erzähler? Kämpfer? Oder doch alles zusammen?

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Berichte aus Kürten

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Unser erstes Seminar macht Lust auf mehr

 

In der Woche vom 10. Bis zum 14. Oktober fand das erste Seminar von Lennart und Tim, organisiert von der ijgd-Bonn in Kürten statt. Wir haben uns schon im Vorfeld sehr darauf gefreut und freuen uns umso mehr, dass unsere Erwartungen übertroffen wurden.

Nachdem wir alle gegen Nachmittag angereist waren, haben wir einige Spiele zum kennen lernen gespielt (alias „ich packe meinen Koffer“), bei denen sehr lustige Spitznamen entstanden sind. Tim war direkt für den ersten Abend in die Kochgruppe eingeteilt und durfte sich an einer Kürbissuppe versuchen.

Der nächste Tag begann mit einer Vorstellung der ijgd, anschließend haben wir uns gegenseitig unsere Einsatzstellen vorgestellt. Am Nachmittag spielten wir ein Quiz zu unseren Rechten & Pflichten im FSJ.

Am Mittwoch haben wir einen politischen Projekttag unternommen. Wir sollten uns vorstellen, wir wären „König“ von Deutschland und uns überlegen, was wir in Deutschland ändern würden. Besonders interessant waren die daraus resultierenden Diskussionen, ebenso wie die Frage, wie wir unsere Vorschläge umsetzen können.

Donnerstag haben wir den Projekttag abgeschlossen und uns im Anschluss der Planung unserer zukünftigen Seminare gewidmet. Für das erste Seminar hat Tim sich gemeldet und so gab es für ihn, 5 Tage nach Beendigung des Seminars, ein Wiedersehen mit einigen aus unserer Gruppe. Wir haben uns, bei einem schmackhaften Mittagessen, konkrete Gedanken gemacht und werden nun alle einen Tag vorbereiten.

An unserem letzten morgen, haben wir das Seminar ausgewertet und noch einige Tipps und Verbesserungsvorschläge für die Zukunft gesammelt.

Insgesamt war es eine anstrengende, produktive aber vor allem sehr schöne und lustige Woche. Besonders die Abende, an denen wir witzige Spiele gespielt oder uns einfach nur unterhalten haben waren toll und haben dazu beigetragen, dass wir uns alle, nach nur zwei Tagen super verstanden haben. Wir freuen uns jetzt schon, auf das nächste Seminar im Dezember.

Viele Grüße,

Tim und Lennart

 

Und unseres auch….

 

Die Seminargruppe 1 mit Annika, Vanessa, Jonas und Jan hatte vom 24.10. bis zum 28.10. ihr ijgd-Seminar in Kürten. Trotz des gleichen Trägers waren die beiden Seminare recht unterschiedlich.

Am Montagnachmittag haben wir unsere Seminargruppe kennengelernt, indem wir uns gegenseitig gemalt ,uns zu unseren Lebenszielen interviewt und den Seminarraum zu einer Weltkarte gemacht haben um zu zeigen wohin wir gerne reisen würden. Auch bei uns, hat die Kochgruppe danach angefangen zu kochen, doch wir vier wurden für den ersten Tag verschont.

Mit der Vorstellungen der Einsatzstellen war der Dienstag ähnlich zu dem von Tim und Lennart.

Am Mittwoch haben wir einen Ausflug nach Köln gemacht. Dort trafen wir die Leiterin des Europe Direct Programms in Köln und eine Referentin des Forums Ziviler Friedensdienst. Der obligatorische Pilgergang zum Sarg der Heiligen drei Könige im Kölner Dom, durfte bei so einem Ausflug natürlich auch nicht fehlen. Abschließend sind wir auf den 103m hohen LVR Turm gestiegen und haben Köln von oben betrachtet.

Auch bei uns stand der Donnerstag im Zeichen des kommenden Seminars und dessen Planung. Wir machten uns in Kleingruppen darüber Gedanken, welche Themen uns interessieren und wie wir diese umsetzten könnten. In einem recht langwierigen Findungs- und Abstimmungsprozess, der jeder Koalitionsverhandlung Ehre gemacht hätte, haben wir uns schließlich auf das Thema: Extremismus geeinigt. Auch Annika und Jan haben sich für das Planungskomitee gemeldet.

Am abschließenden Freitagvormittag ließen wir die Woche noch einmal Revue passieren. Durchweg hatten alle Teilnehmer viel Spaß und freuen sich schon auf das nächste Seminar. Besonders die langen, diskussionsreichen Abende und die harten Liggretto-Partien in der Mittgaspause, sind den Meisten, neben dem Kennenlernen und Zusammenwachsen unserer Seminargruppe, gut in Erinnerung geblieben.

Diesen Zusammenhalt hoffen wir auf dem nächsten Seminar vertiefen zu können.

Viele Grüße,

Annika, Vanessa, Jonas und Jan

 

 

Bericht zum Wasserwerkgespräch

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„(…) dass deutsche Einheit und Wiedervereinigung eine gleichwertige Partnerschaft in der internationalen Politik erforderten, mehr außenpolitische Verantwortung.“
Erinnerungen 1990-1994. – Helmut Kohl

Wir können kaum glauben, dass wir jetzt schon fast 2 Monate FSJ-P’ler bei der Konrad-Adenauer-Stiftung sind. Die Zeit vergeht rasend schnell und es passiert so viel Neues. So ging es auch mit großen Schritten auf unsere erste Großveranstaltung zu.

Auch in diesem Jahr feiert die Konrad-Adenauer-Stiftung den Tag der Deutschen Einheit und beschäftigte sich im diesjährigen Wasserwerkgespräch mit internationalen Herausforderungen, denen sich das vereinigte Deutschland stellen muss. Zusammen mit rund 650 Gästen feierten wir im früheren neuen Plenarsaal des Bundestages in Bonn die Wiedervereinigung Deutschlands am 03. Oktober 1990. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Nobert Röttgen, hielt die Festrede; es folgte eine muntere Podiumsdiskussion mit ihm sowie der ehemaligen Europaabgeordneten Dr. h.c. Doris Pack, dem Bonner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ludger Kühnhardt und Judith Weiß aus dem Arbeitskreis Junge Außenpolitiker der KAS.

Vor Beginn der Veranstaltung mussten natürlich noch die notwendigen Vorbereitungen getroffen werden. Nachdem der Aufbau erledigt war, ging es auch schon los…

Der Schatzmeister der Stiftung, Dr. Franz Schoser, betonte in seiner Rede, die Wichtigkeit der Verantwortung, die Deutschland bezüglich der außenpolitischen Lage übernehmen müsse. Röttgen verwendete für Deutschland sogar das Bild: Auge des Hurrikans. Um die Konflikte und Krisen des Äußeren, aber auch des Inneren zu lösen, setzt er auf die Einigung des Westens, sprich EU und USA, eine stärkere Integration der Europäischen Union sowie die Behebung der Differenzen zwischen den Mitgliedsstaaten der EU.
Auch während der Podiumsdiskussion waren alle vier Referenten der Meinung, dass man sich auf europäische Lösungen konzentrieren sollte, jedoch bedeutet dieser Aspekt für jeden etwas anderes. Für Kühnhardt bedeutet es den Schutz der Außengrenze, Pack setzt auf die Abgabe der Souveränität der einzelnen Mitgliedstaaten, Weiß auf eine intensivere EU-Diplomatie und Röttgen auf den Zusammenschluss bzw. den Zusammenhalt des Westens und das Finden einer gemeinsamen Stimme.
http://www.kas.de/bundesstadt-bonn/de/publications/46568/

Bevor wir mit dem Abbau begannen, nutzten wir die Zeit, um Erinnerungsfotos im Plenarsaal und mit Herrn Dr. Röttgen zu machen.

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FSJ-P’ler mit Dr. Norbert Röttgen

 

Nun stehen neue Veranstaltungen an wie zum Beispiel der Jugendpolitiktag in Dormagen am 27. Oktober 2016 und der Demokratiekongress in Bonn am 18. November 2016, auf die wir uns sehr freuen.

Fantastic Four in der Innenstadt

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Anlässlich des Internationalen Tags der Demokratie, wagten sich die Fantastic Four zu ihrem ersten richtigen Außeneinsatz in die Bonner Innenstadt und verbrachten den Tag auf dem Remigiusplatz damit, Passanten über ihre politische Meinung zu befragen. Daraus resultierten einige interessante Gespräche, wodurch wir andere Sichtweisen auf aktuelle politische Themen kennenlernten und uns über Demokratie in all ihren verschiedenen Formen austauschen konnten. Hinsichtlich unseres Auftrags „politische Bildung“ haben wir viele Leute über die Konrad-Adenauer-Stiftung informiert und Interesse an unseren Veranstaltungen geweckt. Wir erhielten außerdem noch Unterstützung von Lars und Fabian, sowie von einigen Stipendiaten und wissenschaftlichen Mitarbeitern.

Uns hat der Tag viel Spaß bereitet und wir hoffen, dass unsere Gesprächspartner uns positiv in Erinnerung behalten und vielleicht gibt es sogar ein Wiedersehen bei den „Wasserwerk Gesprächen“ am Tag der Deutschen Einheit.

Viele Grüße

Die Fantastic Four

 

 

 

 

Fantastic Four – die Neuen

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Aus drei mach vier.

Hallo, wir sind Vanessa, Tim, Jan und Annika, die Neuen. Aus „dem Hahnenkorb“ ist also eine gemischte Gruppe geworden.

Wer von euch aufgrund des kleinen Leerlaufs im Blog gedacht hat, wir würden ihn nicht weiter führen, der sei beruhigt. Natürlich geht es weiter! Wir entschuldigen uns auch für die Wartezeit, in unseren ersten paar Wochen haben wir ganz schön viel Neues kennengelernt.

Zu Anfang waren Colin, Lars und Fabian noch für uns da, haben uns alles gezeigt und erklärt, hilfreiche Tipps gegeben und uns mit Rat und vor allem Tat zur Seite gestanden. Sie haben uns unsere Kollegen vorgestellt und uns das Haus gezeigt. Wir haben das Fahren mit dem KAS-Bus geübt und ihn bepackt und sind schließlich zu unserem ersten Außeneinsatz zum JuPo nach Köln gefahren. Hier haben wir die Arbeit außerhalb des Büros kennengelernt und gesehen, wie viel Organisation hinter den Kulissen nötig ist. Auch für uns war der JuPo unglaublich interessant und lehrreich. Tim:“JuPo war geil“.

Allzu schnell war die erste Woche vorbei und wir mussten uns von den Jungs verabschieden. Ab jetzt waren wir also „auf uns gestellt“. Aber nein, das stimmt so wirklich nicht. Alle Mitarbeiter sind überaus hilfsbereit und beantworten uns alle unsere „Anfängerfragen“.

Nachdem wir in den letzten Wochen viel Neues gelernt und erlebt haben, erste Versuche gewagt haben alleine zu arbeiten, Herausforderungen gemeistert haben und viele neue Leute getroffen haben, sind wir gespannt, was dieses Jahr uns noch so bringen wird.

Viele Grüße von den Fantastic Four