Europa eine runde Sache?! – Das Jugendcamp

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In einer ereignisreichen zweiten Junihälfte waren die drei FSJ-Pler quasi ununterbrochen unterwegs und kaum im Büro. Zunächst stand das letzte Bildungsseminar der ijgd in Obernhof an der Lahn auf dem Plan, wobei unter anderem der Landtag Hessens besucht wurde. Allerdings war das Seminar auch von einer gewissen Melancholie geprägt, denn die Gruppe war allen in den vorangegangenen drei Seminaren sehr ans Herz gewachsen.

Für große Traurigkeit war allerdings keine Zeit, denn bereits zwei Tage nach Ende des Seminars begann in der Sportschule Hennef das Jugendcamp der Konrad-Adenauer-Stiftung, eine Veranstaltung, die sich unter der Titel „Liberté, Égalité, Fraternité – Europa IMG_1769eine runde Sache?!“ mit den vielfältigen Facetten Europas befasste, als Anlass diente die Fußball-EM in Frankreich. Im Einsatz waren gleich vier FSJ-Pler, neben den drei Jungs aus Sankt Augustin, unterstützte noch Rebecca, die Freiwillige aus dem Bildungsforum in Düsseldorf, das Team der KAS. Die Veranstaltung war insofern vor allem von Fabian mit Spannung erwartet worden, als dass er doch bereits seit der ersten Planungssitzung in der Konzeption und Organisation mit dabei gewesen war. Die drei Tage in Hennef waren insgesamt ein großer Erfolg, aber seht selbst…

Für einen Teil der Gruppe ging es statt nach Hause nach Straßburg. Mit dabei waren auch Lars und Rebecca. Nachdem die Gruppe ihr Hotel bezogen hatte, stand ein Besuch des Europarats auf dem Programm. Bei der sachkundigen Führung wurde den Schülern auch die Möglichkeit geboten Fragen zu stellen. Nachmittags lernte die Gruppe bei einer Stadtführung unter dem Motto „Europa vor Ort erleben“ das Zentrum Straßburgs kennen. Zum Abschluss dieses spannenden, aber auch langen Tages gab es abends die wohlverdiente Stärkung im Flammkuchenrestaurant.IMG_20160629_114335

Am nächsten Morgen besuchte die Gruppe das Europäische Parlament. Leider fand unser Besuch in einer sitzungsfreien Woche statt, weswegen die Schüler ein ruhiges Gebäude vorfanden. Daraus folgte aber auch der positive Effekt, dass die Gruppe überall herumgeführt wurde. Nachdem im Parlament ein kraftspendendes Mittagessen zu sich genommen wurde, reiste die Gruppe weiter nach Colmar. Bei bestem Wetter wurde der Gruppe eine Stadtführung zum Thema „Colmar: Wechselvolle deutsch-französische Geschichte vor Ort erleben“ geboten. Abends ging es dann zurück zum Hotel.

Am letzten Tag wurde als Abschluss eine Ausstellung im Lieu d’Europe zum Thema „Europäische Geschichte verstehen“ besucht und am frühen Donnerstag Abend war die Gruppe zurück in Deutschland.

Insgesamt war der Besuch in Straßburg ein Erfolg und die Schüler nahmen einiges zum Thema Europa mit nach Hause.

Berlin zum Zweiten: Der Tag der KAS

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Zuallererst wollen wir Abbitte leisten, dafür, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber nach einem sehr vollen Juni mit Seminaren und einigen Veranstaltungsbegleitungen, in dem wir nicht die Zeit gefunden haben, den Blog zu unterhalten und im Juli und August größtenteils in Urlaub waren.

Am achten Juni stand der Tag der KAS in der Berliner Akademie an, zu dem auch die FSJ-Pler Lars und Fabian reisten, um die Hauptabteilung Politische Bildung zu repräsentieren. Da die Politische Bildung 2016 ihr 60-jähriges Bestehen feiert, sollte ein wenig Geburtstagsatmosphäre aufkommen und so gab es einen riesigen Zitronen-Möhren-Mandel-Kuchen mit einem aufgedruckten Logo, welches auf das stolze „Alter“ der Politischen Bildung verwies. IMG_20160608_130912

Zudem wollten wir von den Menschen an unserem Stand wissen, was sie in der Zukunft von der Politischen Bildung erwarten. Dazu wurde eine Wortwolke mit den wichtigsten Begrifflichkeiten aus 60 Jahren PB gebildet und die Besucher des Standes konnten eine Pinnnadel in ihr Lieblingswort setzen oder sich für ein kurzes Statement vor der Kamera zur Verfügung stellen. Lars und Fabian nun waren bereits in den frühen Morgenstunden in Berlin eingetroffen, da die Veranstaltung aber erst zum Mittag begann, blieb noch ausreichend Zeit, bei schönstem Sommerwetter vom Gendarmenmarkt aus Unter den Linden zum Tiergarten zu spazieren und dort noch einige Minuten Kraft für den Nachmittag zu tanken. Wenngleich der dann etwas ruhiger begann, da die Hauptabteilungen etwas abseits der großen Veranstaltung untergebracht waren und die Besucher zunächst nur vereinzelt ihren Weg in den Jakob-Kaiser-Saal der Akademie fanden, kamen immer wieder interessierte Gäste. Diese freuten sich nicht nur über ein Stück vom Geburtstagskuchen, sondern warteten auch mit Fragen und Anekdoten zur Politischen Bildung auf. Als „Finale furioso“ stand im Anschluss noch das abendliche Sommerfest der KAS an. Bei Bier, Wein und Grillgut wurde im Garten und auf der Dachterrasse der Akademie bis in den späten Abend gelacht, geredet und gefeiert. Als die letzten Gäste nach Hause gingen, lagen wir FSJ-Pler aber schon im Bett. Es galt, sich von einem langen und anstrengenden Tag zu erholen, bevor am nächsten Morgen die Rückreise ins Rheinland anstand.

Europa hat Zukunft!

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Am siebten Mai fand im Alten Rathaus auf dem Bonner Marktplatz der Europatag der Stadt Bonn statt. Zwischen den Europatagen des Europarates am fünften Mai und dem des Europäischen Parlamentes am neunten Mai gelegen, soll an diesem Tag den Bonnerinnen und Bonnern die Möglichkeit geboten werden, sich über die Aktivitäten von Organisationen zu informieren, die in einem europäischen Kontext in der Region operieren. Auch die KAS war vertreten, Europaexperte Dr. Martin Reuber und die neue Büroleiterin Frau Dr. Ulrike Hospes wurden tatkräftig von den FSJ-Plern Lars und Fabian unterstützt, was auch dringend nötig war, denn das gute Wetter und das lange Wochenende lockten zahlreiche Menschen in die Bonner Altstadt und ins Alte Rathaus.

IMG_20160507_145327Anlässlich des sonntäglichen Muttertages hatten wir uns überlegt, an die weiblichen Besucher unseres Standes rote Rosen zu verteilen, eine Aktion die hervorragende Resonanz hervorrief. Doch auch inhaltlich wusste das Angebot zu überzeugen, sowohl die Postkarten auf denen die Besucher ihre Meinung zu Europa kundtun konnten, als auch die Umfrage „Hat Europa eine Zukunft?“ erfreuten sich großen Zuspruchs – die Frage wurde von der überwältigenden Mehrheit mit Ja beantwortet.

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Natürlich hatten auch die anderen Aussteller interessante Angebote vorbereitet, vor allem die binationalen Gesellschaften hatten mit ihren kulinarischen Einblicken aus den Partnerländern eine von uns FSJ-Plern reichlich genutzte Möglichkeit gegen den kleinen Hunger geschaffen.

 

Alles in allem ein gelungener Tag mit reichlich Zulauf am KAS-Stand!

Eine unabgeschlossene Vergangenheit!

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Am 27.01.2016 jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz bereits zum 71. Mal. Zu diesem Anlass organisierte das Regionalbüro Westfalen zwei Gedenkfahrten mit je zwei Geschichtskursen. Bei einer Fahrt hatte ich das Glück, die Rolle des Tagungsleiters zu übernehmen und durfte so vom 28.01.2016 bis zum 01.02.2016 nach Krakau fliegen und die Gruppe der Schüler begleiten.

Nach der Anreise per Flugzeug bestanden die Schwerpunkte der Fahrt hauptsächlich aus den Besuchen der Gedenkstätten Auschwitz und Auschwitz-Birkenau sowie dem Kennenlernen des jüdischen Lebens in Krakau.

Ein Überlebender berichtet16_01 Krakau 27.1 (7)

Unmittelbar nach einem ersten kleinen Stadtrundgang stand ein Zeitzeugengespräch mit einem 92-jährigen Auschwitzüberlebenden an. Er nahm sich sehr viel Zeit, den Schülern seine persönliche Geschichte zu erzählen und beantwortete am Ende gerne die Fragen der Schüler.

Auschwitz: Am Ort des unaussprechlichen Grauens16_01 Krakau 27.1 (14)

Am zweiten Tag fuhr die Schülergruppe mit dem Bus von Krakau nach Oświęci, der Stadt, bei der sich das Stammlager von Auschwitz befindet. In Form einer Führung wurden die Schüler durch die Dauerausstellung und die Baracken des Lagers geführt. Den zweiten Programmpunkt des Tages bildete ein Workshop, der das Schicksal Kinder und Jugendlichen in Auschwitz thematisierte. Die Schüler konnten in Quellen und Dokumenten vom Konzentrationslager persönliche Recherchen anstellen und dadurch viel zum Schicksal der ca. 200.000 Kinder und Jugendlichen im Konzentrationslager Auschwitz erfahren. Zum Abschluss des Tages stand abends ein traditionelles polnisches Essen in einem Krakauer Restaurant an.

Auschwitz – Birkenau

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Am folgenden Tag ging es wieder Richtung Oświęci. Nicht weit entfernt vom „Stammlager“ Auschwitz befindet sich das noch größere Gelände des „Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau“. Dort wurde thematisch am Vortag angeschlossen. Über gut vier Stunden wurden die Schüler über das weitläufige Gelände, in den übergebliebenen Baracken und an den Ruinen vorbeigeführt. Am Abend gab es in einem jüdischen Restaurant dann ein gemeinsames Abendessen, welches selbstverständlich traditionell Koscher zubereitet wurde.

Das Jüdische Leben in Krakau

16_01 Krakau 27.1 (4)Am letzten Tag beschäftigte sich der Geschichts-LK aus Datteln mit dem Jüdischen Leben in Krakau aus der Perspektive der Vergangenheit und der heutigen Zeit. Ein zweisprachiger Guide führte die Schüler an allen wichtigen und bedeutungsvollen Orten des jüdischen Lebens vorbei. Station wurde unter anderem am ehemaligen jüdischen Ghetto gemacht, wo noch die letzten Überreste der Mauer des Ghettos zu besichtigen sind sowie an der Schindler-Fabrik. Die Schindler-Fabrik ist heute ein Geschichtsmuseum welches ebenfalls von den Schülern besucht wurde. Die Führung endete im jüdischen Stadtviertel Kazimierz, wo heute jüdisches Leben mit vielen jüdischen Restaurants und Synagogen Ausdruck findet. Die fünf Tage hinterließen bei den Schülerinnen und Schülern tiefe Eindrücke eines dunklen Kapitels der deutschen Geschichte, das weder verschwiegen noch jemals vergessen werden darf.

-von Moritz Reher (Regionalbüro Westfalen)


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Wir können auch International!

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Zum Abschluss des Januars stand nicht nur das Finale der Handball-EM der Männer, sondern auch die CIOR-Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bonn auf dem Plan. CIOR ist das Kürzel für den Verband der Reserveoffiziere der NATO-Staaten. Die Mitglieder treffen sich einmal im Jahr im Raum Bonn und halten in Kooperation mit der KAS einen Kongress zu einem aktuellen Thema aus der internationaler Sicherheitspolitik ab. Der diesjährige Kongress stand unter dem Thema des „Islamischen Staats“ und hatte sich zum Ziel gesetzt, einen besseren Einblick in die Gefahren und ihre Konsequenzen für die westliche Welt zu ermöglichen.

IMG_20160202_133220Wir drei FSJPler hatten die Administration der Veranstaltung zur Aufgabe und bildeten das Bindeglied zwischen Organisationsteam und den über 50 Teilnehmern aus verschiedenen NATO-Mitgliedstaaten, von den Niederlanden über die Türkei bis zu den USA. Mit ihnen kommunizierten wir während der vier Konferenztage nahezu ausschließlich auf Englisch -und konnten trotzdem die verschiedensten Probleme lösen. Zudem gingen wir Herrn Dr. Hoch als Hauptverantwortlichem und dem Tagungsleiter Herrn Gottzein bei Bedarf immer wieder zur Hand. Neben diesen recht abwechslungsreichen organisatorischen Aufgaben stand auch die Teilnahme an den einzelnen Panels der Veranstaltung auf dem Programm, sodass wir gleich mehrere Vorträge und Workshops besuchen und teilweise mit Protokoll-Aufgaben betraut waren und sie begleiten konnten, zu einem noch dazu sehr spannenden Thema. So lernten wir unter anderem wie sich der IS finanziert, welche militärischen Lösungen diskutiert werden und welche Rolle Russland in dem Konflikt spielt.

IMG_20160202_190156Unter die CIOR-Tagung lässt sich ein sehr positives Fazit setzen: Nicht nur, dass die Handballer den Titel holen konnten, sondern wir hatten auch sehr viel Kontakt zu den Teilnehmern und konnten an inhaltlich ausgesprochen interessanten Programmpunkten partizipieren. Auch unserem Englisch hat die Veranstaltung sicherlich sehr gut getan. Besonders gefreut hat uns das sehr positive Feedback der Konferenzteilnehmer und Verantwortlichen an uns, wodurch die gelungene Veranstaltung nochmals abgerundet wurde.

Eure FSJPler


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Fundraising im Ehrenamt – Oder Warum die KLJB in Overath Weihnachtsbäume sammelt

Im vergangenen Jahr haben Kim und Leon auf diesem Blog über die Bedeutung des Ehrenamts für die Gesellschaft geschrieben. (Für die, die sich nicht mehr erinnern, den Artikel findet ihr nochmal hier:(https://fsjpkas.wordpress.com/2015/03/20/ehrenamt-wichtiger-bestandteil-unserer-gesellschaft-oder-doch-nur-ein-trend/)

Im Oktober waren Fabian und Colin dann auf einem Seminar in Köln, bei dem es u.a. um das Thema Fundraising ging. Die Referentin Alexandra Potratz, die auch Autorin des Fundraising Blogs des Adenauer Campus ist, hat in Folge dessen mit Colin ein Interview über die Tannenbaumaktion des KLJB Pfarrverband Overath geführt. Wenn ihr also wissen wollt, was die KLJB ist und was man auch nach Weihnachten noch sinnvolles mit Weihnachtsbäumen anstellen kann, dann besucht den Fundraising Blog!

http://www.adenauercampus.de/web/guest/themen/ehrenamt/blog


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140 Jahre Adenauer – 140 Jahre Deutschland

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Am gestrigen Dienstag, den fünften Januar, beging die Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus traditionell den Geburtstag unseres Namensgebers. Dieses Jahr jedoch gab es sogar einen runden Geburtstag zu feiern, denn Konrad Adenauer wäre 140 Jahre alt geworden. Wir FSJler warfen uns also in Schale und unterhielten, nachdem wir beim Aufbau mitgeholfen hatten, den Büchertisch mit den Publikationen der KAS. Großer Beliebtheit bei den nach und nach eintreffenden Gästen erfreuten sich der Bildband über die Geschichte der Wahlplakate der CDU und die Stofftaschen mit dem Konterfei Adenauers. Besonders erfreulich aus unserer Sicht war jedoch, dass erstmals unsere Familien eine Veranstaltung der KAS besuchten, die wir begleiteten und so trafen sich unsere Familien untereinander und konnten einige der Kollegen kennenlernen, die sie vorher höchstens aus Erzählungen kannten.

Inhaltlich gab es nach einem gemeinsamen Besuch und Kranzniederlegung am Grab Adenauers den Festakt in der Rotunde im historischen Ambiente des Steigenberger Hotels, als Festredner hatten sich Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Stiftung, Konrad Adenauer, Notar a.D. und Enkel des ersten Bundeskanzlers, Prof. Dr. Andreas Rödder, Professor für Geschichte an der Universität zu Mainz und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident a.D. angekündigt. Durch die Reden konnten sich die Gäste ein abgerundetes Bild der historischen Person Konrad Adenauer machen, doch kam auch der persönliche Aspekt und seine bis heute fortdauernde Bedeutung für Deutschland keinesfalls zu kurz.

Wir FSJler konnten sogar noch ein Bild mit Herrn Prof. Dr. Rüttgers machen, der uns zu dieser Gelegenheit gleich noch einen Crashkurs in Gestik auf Fotos gab!IMG-20160106-WA0013

Somit alles in allem eine sehr stimmungsvolle Veranstaltung und ein gelungener Einstieg ins Jahr 2016.

Frohes Neues Jahr und bis demnächst

Wünschen Eure FSJler


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