Gastbeitrag aus dem Büro Westfalen – Rhetorikseminar

Rhetorik für die politische Praxis: Teilnahme am Rhetorikseminar in Bad Honnef.

Lampenfieber- und nun? Vom 24.-26.11.2017 habe ich in Bad Honnef an einem Rhetorik Seminar teilgenommen, bei dem genau solche Fragen auf der Tagesordnung standen.

Unter der Tagungsleitung des Kommunikationstrainers Dr. Werner Dieball, konnte ich meine kommunikativen Kompetenzen erweitern. Durch entsprechenden Humor gelang es Herrn Dieball, die Seminarinhalte erfolgreich zu vermitteln.

In videogestützten Trainings mit anschließendem Feedback haben wir den souveränen Auftritt auch in schwierigen Situationen (Zwischenrufe, Störungen) geübt.

Das Klima der Seminargruppe war auch abseits der Unterrichtseinheiten sehr gut.   Am Abend wurde gemeinsam Fußball geguckt und Tischtennis gespielt.

Unter den Teilnehmern waren auch vermehrt Mandatsträger der Kommunalpolitik, die „überraschender“ Weise auch nur mit Wasser kochen.

Mit vielen kleineren und größeren Tipps (richtiger Stand, richtiges Atmen) konnte der Kommunikationstrainer die Seminargruppe entscheidend voranbringen.

Das Seminar hat mir wirklich Spaß gemacht, da ich gemerkt habe, wie  ich von Stunde zu Stunde und von Tag zu Tag Gelerntes besser umsetzten konnte. Ich weiß jetzt, welche Punkte ich noch verbessern kann und welche schon gut laufen.

Bis dahin,

Johannes Fleischhauer
FSJ-P´ler im Regionalbüro Westfalen

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Im Bundesverteidigungsministerium: „Der Brexit: Der Anfang vom Ende der Europäischen Union?“

Am 23.11. waren wir bei einem Seminar im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn dabei. Das Thema: „Der Brexit: Der Anfang vom Ende der Europäischen Union?“ klang schon einmal sehr vielversprechend. Den Anfang des Seminars bildete ein Eröffnungsvortrag des Tagungsleiters und pensionierten Oberleutnants der Luftwaffe Walter Bredthauer. Er ist nun für die Konrad-Adenauer-Stiftung tätig und schaffte eine gute Vorstellung der Stiftung und eine Überleitung zum Thema Brexit.

Der erste Referent war Dr. Andreas Marchetti, Geschäftsführer  der Politglott GmbH, die sich auf das Thema Europa spezialisiert hat. In seinem sehr lebendig gehaltenen Vortrag mit dem Titel „Brexit means Brexit?“ beleuchtete er den Brexit noch einmal genauer. Wie kam es zum Brexit? Was waren die Ursachen des Brexits? Wie hat sich Großbritannien bisher in der EU verhalten? Wie ist der aktuelle Stand der Verhandlungen?

Interessant waren auch die düsteren Aussichten für Großbritannien  aus wirtschaftlicher Sicht. Schwer könnte man sich vorstellen, dass Großbritannien ein Mitglied der EWR wird und weiterhin Europäisches Recht anerkennen müsste, nachdem die Brexit-Befürworter doch so gegen die Vorschriften und Bürokraten aus Brüssel Stimmung gemacht haben.

Auf der anderen Seite ergeben sich aber auch für Europa einige negative  Folgen des Brexits aus wirtschaftlicher Sicht, da Großbritannien ein wichtiger Handelspartner ist. Zölle auf Autos z.B. würden Deutschlands Autohersteller hart treffen.

Herrn Dr. Marchetti gelang es, den Teilnehmern die Hintergrundinformationen so zu vermitteln, dass hieraus eine lebhafte Diskussion entstehen konnte.

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Herr Dr. Andreas Marchetti mit den FSJPlern Lars und Selma

Als zweiter Referent konzentrierte sich Peter Bauch hauptsächlich auf die Folgen des Brexits für den Europäischen Einigungsprozess und die Auswirkungen auf die Außen- und Sicherheitspolitik der EU und der NATO. Für die Bundeswehr war es wichtig zu wissen, welch‘ große Lücke sich aus dem EU-Austritt der Briten in der europäischen Außenpolitik ergibt, da Großbritannien bedingt durch das Commonwealth immer eine der größten  und auslandserfahrensten Armeen der EU hatte. Diese Lücken müssen nun andere Länder der EU füllen. Dort wird Deutschland sicherlich gefragt sein. Denn, wenn die EU die Lücke nicht fülle, erzählte Herr Bauch, werden es sicherlich Länder wie China tun.
Am Ende kam dann noch eine sehr lebhafte Disskussion über die EU in ihrer jetzigen Form auf. Einige waren der Meinung, es solle mehr Europa geben, andere wollten weniger Europa.
Alles in allem war es ein sehr spannender und lehrreicher Tag, der uns den Brexit und den aktuellen Stand der Verhandlungen umfangreich erläutert hat.

Bis bald,

Selma & Lars

 

 

Jugendpolitiktag Aachen mit anschließender Brüssel-Exkursion

„DEINE Zukunft! DEIN Leben! Europa MITgestalten: Vertrauen in die Zukunft“

Diese Woche stand ganz im Zeichen des Jugendpolitiktages in Aachen. Denn am Montag unterstützten wir das Team des Büros Rheinland aus Düsseldorf hier bei uns in Sankt Augustin beim Packen. Wir packten Roll-Ups, JuPo-Beutel, Technik, Sitzhocker und vieles mehr in unseren Bulli. Am Dienstagmittag ging es dann für uns fünf mit dem Bulli nach Aachen. Dort angekommen begannen wir mit dem Ausladen des Busses und dem Aufbau an den Veranstaltungsorten „Forum M“ und „Aquis Grana“ im Stadtzentrum Aachens. Dabei haben wir die vorher gepackten JuPo-Beutel auf die Stühle ausgelegt und die KAS-eigenen Sitzhocker aufgebaut, Luftballons aufgepustet und Roll-Ups platziert.

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Empfangsbereich und späteres Buffet für die Schüler/-innen mit den weißen KAS-Hockern

Am Mittwochmorgen ging es früh los, denn zu Beginn war die große Teambesprechung zur Ablaufplanung des JuPos angesetzt. Wir sprachen alle Aufgaben durch und verteilten die letzten offenen Aufgaben. Diese war wichtig und ermöglichte rückblickend einen reibungslosen Ablauf dieses Tages mit über 100 Schülern. Anschließend zeigte uns Rebecca (studentische Hilfskraft im Büro Düsseldorf) alle Veranstaltungsräume, sodass wir wussten, wo was stattfindet etc.

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Beach-Flag vor dem Portal des Aachener Doms

Dann ging es los. Für uns hieß das mit einer BeachFlag zum Aachener Dom zu gehen und diese dort aufzubauen. Denn der Jugendpolitiktag wurde mit einem Gottesdienst eröffnet. Hierbei waren wir, als Kirchenteam, vor allem dafür zuständig, dass die Schüler nach dem Gottesdienst den Weg zum „Forum M“ finden. Dafür nutzten wir die BeachFlag, welche sowieso wieder zurückgetragen werden musste, als „Eyecatcher“ und trugen jene entsprechend vorne weg.

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Eröffnungsgottesdienst zum Thema Europa unter der Leitung des Domprobstes

Im „Forum M“ angekommen wurde der JuPo mit einem Kurzfilm über Konrad Adenauer fortgeführt, bevor dann dem Plenum verschiedene Darbietungen wie ein Poetry Slam und ein Europa-Quiz präsentiert wurden.

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Plenumsraum mit den Materialen und Beuteln vor dem Eintreffen der Schüler/-innen

Nach dem Mittagessen ging es für die Schüler in die zuvor gewählten Workshops, in denen sie sich konkreter mit der Gegenwart & Zukunft Europas beschäftigten.

5_Workshop
Teilnehmer im Workshop 1 „Du bist Europa! Migration und Grenze“ arbeiten höchstkonzentriert.

Dabei betreuten wir diese als Assistenten der Tagungsleiter. Zum Schluss wurden die Ergebnisse der einzelnen Workshops dem Plenum präsentiert. Danach folgte das Schlusswort der Schirmherrin Sabine Verheyen (MdEP), womit der JuPo geschlossen wurde. Für uns war jedoch noch nicht Feierabend. Zwischendurch hatten wir wieder unseren Bulli zum Veranstaltungsort geholt, welcher nun bepackt werden musste. Zunächst hieß dies, alles abzubauen und zusammenzuräumen, um es dann in den Bulli zu packen. Nach einem langen, dafür aber auch sehr spannenden und interessanten Arbeitstag fuhren wir mit unserem Bulli ins Hotel.

Am nächsten Tag, dem Donnerstag, begann unser Tag sehr früh, der Wecker klingelte um 5.30 Uhr. Aber uns stand ein cooler, abwechslungsreicher Tag bevor. Denn wir begleiteten einen Teil der Schüler vom JuPo, welche sich auch noch zur Exkursion nach Brüssel angemeldet hatten. Dabei konnten die Schüler die Politik hautnah und praktisch erleben. Nach der gut zweistündigen Busfahrt von Aachen nach Brüssel durch den Brüsseler Stau bekam die Gruppe erstmal eine kurze Stadtrundfahrt mit fachkundigen Erläuterungen geboten.
Zum Abschluss dieser Rundfahrt stiegen wir am Marktplatz aus und erkundeten diesen. Dabei bestand unsere Aufgabe u.a. darin, darauf zu achten, dass die Gruppe zusammenbleibt und keiner verloren geht, was schwerer war als gedacht. Dennoch waren die Schüler eine super Truppe und stets interessiert.
Wir besuchten das Parlamentarium, das Museum zum Europäischen Parlament, das sehr  interaktiv ist. So konnten die Schüler Europa individuell erfahren. Im Anschluss daran trafen wir nochmal unsere Schirmherrin Sabine Verheyen (MdEP), welche uns die Funktionalität der Europäischen Institutionen und deren Abläufe erklärte. Die Schüler stellten anschließend fleißig Fragen.
Von da aus ging es wenige Meter weiter zur Besichtigung des Plenarsaales; ja, ein Plenarsaal des Europäischen Parlamentes in Brüssel, welches seinen eigentlichen Hauptsitz mit Plenarsaal in Straßburg hat. Jedoch gibt es neben dem in Straßburg einen zweiten Plenarsaal in Brüssel.

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Brüsseler Plenarsaal des Europäischen Parlaments

Nach der Mittagspause, wobei jeder FSJ-Pler von uns seine eigene Kleingruppe zur Betreuung und Gestaltung des Mittagessens bekam, erhielten wir noch einen wirklich sehr interessanten Vortrag von Herrn Klaus Hullmann vom Besucherdienst des „Europäischen Ausschusses der Regionen“.  Dabei ging er auf die Arbeit des „Europäischen Ausschusses der Regionen“ ein und erklärte, wie dieser mit Parlament und Kommission zusammenarbeitet. Er bringt die Anliegen von Regionen und Kommunen ein und versucht die Entscheidungsträger von Änderungsvorschlägen etc. zu überzeugen. Dies war der letzte Programmpunkt der Brüssel-Exkursion im Rahmen des Jugendpolitiktages Aachen. Die gesamte Gruppe fuhr nun mit dem Reisebus wieder zurück nach Aachen. In Aachen angekommen stiegen wir fünf wieder auf unseren Bulli um und traten die Weiterfahrt nach Sankt Augustin an.

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FSJ-Pler aus Sankt Augustin im Plenarsaal (von li. nach re.: Simon, Lennart, Selma, Paul & Lars)

Es waren drei anstrengende, aber dafür eben auch schöne und interessante Tage für uns!!!

Mehr Infos gibt’s wie immer im Veranstaltungsbericht: http://www.kas.de/rheinland/de/publications/50650/#

Bis bald, eure fünf Freunde

 

Paul Burgbacher

Jugendpolitiktag in Köln

Am 18.10. hatten Lars und Lennart die Aufgabe, beim Jugendpolitiktag in Köln zu helfen. Um 7:30 Uhr ging es in Köln an der NS-Dokumentationsstätte mit dem Aufbau los.

Die Veranstaltung begann um zehn Uhr mit einer Begrüßung durch Frau Dr. Hospes (KAS) und einer Rede der stellvertretenden Oberbürgermeisterin von Köln, Frau Elfi Scho-Antwerpes. Es wurde ein kurzer Film über Konrad Adenauer gezeigt, der sein Leben und Wirken zusammengefasst hat. Danach gab es einen Poetry Slam über Konrad Adenauer, insbesondere über seine Verbannung und Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus und seine Erfindungen. Anschließend gab es einen Polit-Talk zwischen dem Vorsitzenden der Jungen Union Köln (Felix Spehl) und dem ehemaligen Vorsitzenden der Jungen Liberalen Köln (Christian Nüsser). Sie erzählten, wie sie  in die Politik gekommen sind und motivierten die Schüler, sich stärker in die Gesellschaft miteinzubringen. Im Anschluss stellten die Schüler noch zahlreiche Fragen an die beiden.

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Polit-Talk mit Felix Spehl (JU) & Christian Nüsser (JuLis)

 

Nach einer Führung für die Schüler/innen durch die Sonderausstellung „Konrad der Große“ im Kölnischen Stadtmuseum folgte eine Mittagspause. Wir hatten die Aufgabe, in dieser Zeit die Räume für die Workshops vorzubereiten.

Lars hat den Workshop „DU entscheidest mit! Sei aktiv im Planspiel zur Kommunalpolitik“ mitbegleitet. Dort konnten sich die Schüler einen Job aussuchen, wie z.B. Malermeister oder Mitglied im Presseteam. Je nach Beruf/Aufgabe wurden die Schüler in Fraktionen eingeteilt, und zwar in die der CDU, der SPD, der FDP, der Grünen und der Freien Wähler. Diese Fraktionen mussten zu verschiedenen Themen, wie z.B. der Sanierung der Schule, Anträge ausarbeiten, darüber diskutieren und abstimmen. Neben den Interessen der Fraktion spielten aber auch persönliche Interessen eine große Rolle. Während der Verhandlungen twitterte das Presseteam jeweils den aktuellen Stand. Die Lehrerin zum Beispiel trat für die Sanierung der Schule ein, um den Schulstandort zu erhalten, auch wenn das nicht zu einhundert Prozent mit den Vorstellungen der Fraktion übereinstimmte. Am Ende wurde über die Anträge abgestimmt, nachdem der Bürgermeister meistens noch seine Meinung kundgetan hatte.

Lennart hat den Workshop „Mach deinen Podcast: DU, die Kölner und Konrad“ begleitet. Hier hatten die Schüler die Chance, eine Straßenumfrage über Konrad Adenauer als Oberbürgermeister von Köln zu erstellen. Anfangs wurde in einer „Redaktionssitzung“ geklärt, wie Fragen interessant und zielorientiert gestellt werden. Beispielsweise sollen alle Altersgruppen eingeschlossen werden und Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können, ausgeschlossen werden. Nach einer kurzen Erklärung des Equipments, bestehend aus Aufnahmegeräten, Kopfhörern und dem Schnittprogramm, ging es dann in die Kölner Innenstadt zur Befragung der Bürger. Wieder zurück wurde das Tonmaterial zu einem Podcast zusammengeschnitten. Die Schüler zeigten großes Engagement und am Ende konnten zwei fertige Podcasts präsentiert werden.

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WS 3: Mach deinen Podcast: „DU, die Kölner und Konrad“

 

In weiteren Workshops wurden Poetry Slams zum Thema Heimat verfasst, Kurzfilme zu den Exponaten in der Austellung „Konrad der Große“ gedreht und über die Gefahren des Rechtsextremismus diskutiert. Den Abschluss der Veranstaltung bildete dann noch eine Abschlusspräsentation der Workshop-Ergebnisse.

Alles in allem war es ein sehr interessanter und lehrreicher erster Tag des JuPos, der offensichtlich auch den Schülern großen Spaß gemacht hat.

Am Donnerstag folgte dann der zweite Teil des Jugendpolitiktages. Um 9.30 Uhr trafen wir uns in der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf, um einen Einblick in die Tätigkeit Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister und später als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu bekommen. Anschließend besichtigten wir auch Teile des letzten Wohnhauses von Adenauer oberhalb des Museums.

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Ehem. Wohnhaus von Konrad Adenauer

 

Die Führung war spannend gestaltet und die Ausstellung sehr informativ. Vor allem hat man Dinge über Adenauer erfahren, die vielen vorher nicht bekannt waren, wie zum Beispiel ein kurz nach der Geburt verstorbenes Kind oder Adenauers vielseitige Gartenaktivitäten. Wir lernten auch vieles über die Persönlichkeit des ersten deutschen Kanzlers und den Familienmenschen Adenauer kennen.

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Museum Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus

 

Insgesamt waren es sehr spannende, interessante, aber auch anstrengende Tage in Köln und Rhöndorf. Abschließend können wir sagen, dass wir sehr froh sind, dabei gewesen zu sein. Wir freuen uns auch schon auf den nächsten Jugendpolitiktag in Aachen am 8.11., an dem wir dann alle fünf kräftig mitwirken können.

Mehr Fotos und Einblicke unter http://www.kas.de/bundesstadt-bonn/de/publications/50411/

Bis bald, Lars & Lennart

Kommunalkongress 2017

Anlässlich des 100. Jahrestages der Wahl Konrad Adenauers zum Oberbürgermeister von Köln fand am 13./14. Oktober der diesjährige Kommunalkongress in der Region Köln/Bonn statt.

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Tagungsraum am Flughafen

Unser Blogbeitrag kommt aufgrund eines rundum gelungenen ijgd-Trägerseminares in Kürten erst heute, also gut eine Woche später.
Der Kommunalkongress 2017 begann Freitag am Konrad Adenauer Flughafen Köln/Bonn. Wir starteten um 10 Uhr mit dem Aufbau von KAS-Stand, Roll-Ups und der Registrierung. Die Teilnehmermappen waren bereits gepackt und mussten nur noch ausgelegt werden.

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Referentenmappen für die Tagung am Flughafen

Unsere Aufgabe lag zunächst darin, die Teilnehmer an den richtigen Ort zu lotsen und somit für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu sorgen.
Zwischendurch sind wir nach Wesseling gefahren, um die Reisebusse mit Materialien, wie Beutel und Flyer, für den folgenden Exkursionstag vorzubereiten. Trotz heißer Temperaturen im in der Sonne stehenden Bus ohne Klimaanlage haben wir diese Aufgabe bewältigt.

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Packen der Materialien in den Reisebus (rechts)

Im Anschluss daran ging es wieder zurück zum Flughafen. Dort angekommen konnten wir den interessanten Vorträgen sowie der Diskussion folgen. Bei der Diskussion haben wir den Teilnehmern, die eine Frage hatten, Mikrofone angereicht.
In den Pausen konnten die Teilnehmer sich verpflegen und die zahlreichen Stände der Aussteller besichtigen. Dabei betreuten wir in dieser Zeit den KAS-Stand.
Zum Schluss meisterten wir nach einem langen Arbeitstag noch den Abbau der Veranstaltung und packten die Materialien in unseren KAS-Bus.

Am Samstag stand die Exkursion durch die Region Köln/Bonn an. Diese startete in der Komödienstraße nahe dem Hauptbahnhof Köln.
Zu Beginn stand auch für uns wieder zunächst  die Registrierung der Gäste an den Bussen an, wobei wir gleichzeitig weitere Beutel mit Materialien an die Teilnehmer verteilten.
Wir begaben uns auf eine interessante Exkursion auf den Spuren des Kommunalpolitikers Konrad Adenauer.
Die Exkursion führte vorbei am Konrad-Adenauer-Ufer, dem Niehler Hafen und den Fordwerken. Gegen Mittag machten wir in der Industrie- & Handelskammer eine Pause mit Imbiss. Dabei begleiteten uns unter anderem Hans-Peter Lindlar, Regierungspräsident Köln a.D., und Jürgen Roters, Regierungspräsident Köln a.D. und Oberbürgermeister Köln a.D.
Nach der Mittagspause kam eines der Highlights des ganzen Kommunalkongresses, wie wir fanden, denn es ging zu der Außenproduktionsstätte des WDR in Köln-Bocklemünd. Hier besichtigten wir das Gelände und erhielten Einblicke in die Szene der Lindenstraße und in das Studio einer WDR-Talkshow.

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WDR-Studio

Danach kam direkt ein weiteres Highlight: Wir fuhren mit den Bussen in das alte Bonner Regierungsviertel der Bundesstadt. Wir begaben uns auf den „Weg der Demokratie“. Vom Haus der Deutschen Geschichte aus besichtigten wir u.a. den alten Bundesrat, wo auch der Parlamentarische Rat getagt hatte und das Grundgesetz unterschrieben worden ist. Im Haus der Deutschen Geschichte betrachteten wir außerdem den originalen Adenauer-Mercedes.

Foto_Adenauer-Mercedes
Adenauer-Mercedes

Im Folgenden ging es wieder zurück nach Köln, wo wir in Köln-Porz auf ein Schiff stiegen und bei bestem Wetter flussabwärts in die Kölner Altstadt fuhren.
Dort angekommen wurden wir von der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker „auf ein Kölsch“ empfangen. Damit konnte der Kommunalkongress 2017 gelungen abgeschlossen werden.

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OB Henriette Reker (mittig) mit studentischer Hilfskraft (links) und FSJPler (rechts)

Mehr zum Kommunalkongress gibt es unter http://www.kas.de/wf/de/33.50428/

Bis bald, Simon & Paul

27 Jahre Deutsche Einheit !

Zum Tag der Deutschen Einheit fand auch dieses Jahr wieder die alljährliche Wasserwerkveranstaltung im früheren neuen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn statt. Für uns FSJ-Pler, Selma, Simon & Paul, war dies die erste Großveranstaltung. Lennart und Lars konnten leider nicht dabei sein, da sie zurzeit auf einem der Trägerseminare der ijgd in Altenkirchen sind.
Am Dienstagmorgen des Tages der Deutschen Einheit ging es mit dem VW-Bus und den Materialien bzw. mit Bus und Bahn zum World-Conference-Center Bonn.
Dort luden wir die Materialien aus dem Bus und bauten auf – Registrierung, Büchertisch, zahlreiche Roll-Ups, Fahnen und, und, und …
Als der Aufbau geschafft war, stand eine kurze Verschnaufpause an, bevor wir uns dann auch in die schicken Klamotten geschmissen haben.

FSJ-Pler (von li. nach re.) Simon, Selma & Paul vor dem Bundesadler

Um 14 Uhr war Einlass, wir saßen zu Beginn vorne an der Registrierung für die rund 700 Gäste, wodurch wir direkt intensiv beschäftigt waren.
Nach gut 90 Minuten durften wir FSJ-Pler in den Plenarsaal, um einerseits der Debatte zu folgen. Andererseits sollten wir uns mit Mikrofonen im Saal verteilen, um diese für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der regen Podiumsdiskussion zum Thema „Luther und die Deutschen“ kamen unsere Mikrofone jedoch gar nicht mehr zum Einsatz.

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© Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. | Noltenius

Zu Beginn der Veranstaltung hielt Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und Präsident des Europäischen Parlamentes a.D., die Begrüßungsrede. Im Folgenden wurde aus evangelischer Sicht von Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen a.D., und aus katholischer Sicht von Prof. Dr. Dr. Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, u.a. über die Frage „Welche Bedeutung hat der Reformator heute?“ referiert.
Anschließend wurde in der Podiumsdiskussion unter der Leitung von Matthias Gierth, Deutschlandfunk, über den Weg der Deutschen Einheit, Ökumene, Bildung, Verantwortung, Europa u. v. m. gesprochen.
Zum Ende hielt Frau Dr. Melanie Piepenschneider, Leiterin Politische Bildung Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., das Schlusswort.
Der Festakt endete mit dem Singen der Nationalhymne.
Für uns stand anschließend nach der Verabschiedung der Gäste noch der Abbau der Veranstaltung auf der Tagesordnung, welchen wir aber schnell bewältigt hatten.

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© Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. | Noltenius                                                                                          von li. nach re.: Mathias Gierth, Prof. Dr. Dr. Sternberg, FSJlerin Selma Hettich, FSJler Paul Burgbacher, Christine Lieberknecht, FSJler Simon Freitag, Dr. Hans-Gert Pöttering

Uns hat der Tag sehr gefallen. Wir hatten Spaß bei der Arbeit und konnten auch mal außerhalb des Büros tatkräftig mithelfen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: http://www.kas.de/wf/de/33.50220/

Bis bald,

Selma, Simon & Paul

Im Verteidigungsministerium – der erste Außeneinsatz

Hallo zusammen!

Nach der erfolgreichen Einarbeitung von den ehemaligen FSJlerinnen, Vanessa und Annika, hatte die neue Generation in Person von Lennart und Paul vor gut zwei Wochen die Gelegenheit eines der Bundeswehr-Seminare zu begleiten.
Das Thema der Veranstaltung im Bundesverteidigungsministerium in Bonn auf der Hardthöhe war „Europäische Verteidigungsinitiative vor dem Hintergrund der Präsidentschaft Trump“.
In erster Linie waren wir dafür zuständig, das benötigte Material von Sankt Augustin nach Bonn zu fahren. Nach der schnellen und unkomplizierten Verteilung der Materialien konnten wir allerdings „ganz normal“ an dem Seminar teilnehmen.

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Es standen sehr interessante, aktuelle und vor allem bedeutsame Aspekte auf der Tagesordnung. Am Vormittag wurde die US-amerikanische Außenpolitik, wie sie war, ist und sein wird, beleuchtet. Der erste Referent, Herr Marc Würfel-Elberg, referierte über die US-Außenpolitik zur Zeit des Kalten Krieges. Aber auch der Kontrast zu der isolationistischen Außenpolitik der USA vor dem ersten Weltkrieg wurde herausgearbeitet.
Im Folgenden ging es um den US-Präsidenten Donald Trump und wie er sich zu den markanten Themen der Weltpolitik verhält. Beim Welthandel und damit verbunden Netzwerken etc. scheint er sich nur das herauszusuchen, was für die USA wichtig sei. Am Beispiel der geplanten Einwanderungsregelungen Trumps wurde dargestellt, dass die Gewaltenteilung in der funktionierenden Demokratie der Vereinigten Staaten sehr wohl greift, da die Bundesrichter die Ausführung Trumps Erlassen verhindern konnten.
Am wichtigsten aber ist natürlich die aktuelle Lage, welche vor allem für Südkorea und die Hauptstadt Seoul, aber auch für Ostasien und letzten Endes für die ganze Welt brisant und gefährlich ist. Dieser sicherheitspolitische Aspekt ist auch für die Politik Trumps ausschlaggebend. Es wurde auch die Frage diskutiert, ob und wenn ja, inwieweit die USA noch die einzige Weltmacht sind, welche Position sie nach dem Kalten Krieg erhielten.

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Im zweiten Teil des Tages ging es mit der Entstehung der europäischen Idee weiter. Laut Peter Bauch, dem zweiten Referenten, ist die heute bestehende, wirtschaftlich geprägte EU v.a. ein solches Wirtschaftsnetzwerk geworden, weil die EVG (Europäische Verteidigungsgemeinschaft) 1954 an der französischen Nationalversammlung gescheitert ist.
Seitdem übernahm in erster Linie die NATO die militärischen Angelegenheiten Europas. Die dann entstandene EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) sei eine Art Ersatzlösung, bei welcher man versucht habe, einen Sicherheitsmehrwert durch Wirtschaftsverflechtung zu erreichen.
Insgesamt war es ein sehr spannendes und lehrreiches Seminar für uns beide und wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit hatten, an diesem teilzunehmen und wir freuen uns auf weitere spannende Seminare. An dieser Stelle auch nochmal einen herzlichen Dank an Herrn Dr. Hoch (Konrad-Adenauer-Stiftung, Koordinator Sicherheitspolitik und Bundeswehr), welcher die Veranstaltung konzipiert hat.

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Herr Marc Würfel-Elberg (Referent, r.) mit den FSJ-Plern

 

 

Bis Bald,

Paul & Lennart